Bruchquote von unter einem Prozent

Kunststoffpaletten senken Kosten

Dranken Pallet Beheer Holland (DPB), der gemeinschaftliche Palettenpool der niederländischen Getränkehersteller und Brauereien, ersetzte Holzpaletten durch Kunststoffpaletten von Cabka-IPS. So wurden Logistikkosten und Mietgebühren deutlich gesenkt.

Mit ihrer stabilen Konstruktion ist die BPP i9 für ein langes Leben im Poolingeinsatz ausgelegt. (Bild: Cabka-IPS)

Bereits im Jahr 2012 entschloss sich Dranken Pallet Beheer Holland (DPB), seinen Palettenpool aus Holzpaletten komplett durch Kunststoffpaletten der Marke Cabka-IPS zu ersetzen. Mit der neuen Palette waren die Ziele verbunden, allen Poolteilnehmern höchste Qualität zu geringen Kosten zu bieten und den Arbeitsschutz zu stärken.

800.000 Holzpaletten waren vor dem Wechsel im DPB-Pool im Umlauf. Sie sorgten für hohe Reparaturkosten, Schmutz durch Späne und Splitter, Gewichtszunahme bei Nässe und einen hohen Entsorgungsaufwand von stark beschädigten oder verschmutzten Paletten. Die neue Schwerlastpalette aus Kunststoff sollte daher hochbelastbar, langlebig, dazu deutlich leichter, weniger reparaturanfällig und am Ende ihrer Lebensdauer ökologisch verantwortbar sein. Mit der BPP i9 entwickelte Cabka-IPS einen maßgeschneiderten Ladungsträger, der sämtliche Anforderungen von DPB erfüllte. Als Nachfolgemodell zur Holzpalette war es für DPB wichtig, dass sich die BPP i9 reibungslos in bestehende Lager- und Transportsysteme einfügt, die für das Handling der Holzpaletten konfiguriert wurden. Einfahröffnungen, Deckhöhe und Blöcke der BPP i9 entsprechen daher den gleichen Maßen. Die Abmessungen betragen 1.200 mal 1.000 mal 169 Millimeter.

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Antirutschstreifen auf dem Oberdeck der BPP i9 sorgen für ein sicheres Handling verschiedener Getränkegebinde. (Bild: Cabka-IPS)

Leichtgewicht mit Antirutschstreifen

Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger aus Holz ist die BPP i9 ein Leichtgewicht. Sie bringt nur 25 Kilogramm auf die Waage und ist damit 15 Kilogramm leichter als die Holzpalette. Das bringt viele Vorteile: Zum einen erleichtert es in der täglichen Arbeit das Paletten-Handling für die Produktionsfachkräfte. Zum anderen führt das geringere Gewicht zu einer deutlichen Reduktion des CO2-Ausstoßes in den Logistikcentern, Lagerhallen und während des LKW-Transports. Dazu wurden im Bereich Ladungssicherung und Arbeitsschutz Verbesserungen erzielt: Antirutschstreifen sichern das Transportgut auf der Palette; Gummiblöcke unter der Palette verhindern das Verrutschen speziell in der Blockstapelung; Gummistopfen unter dem Deck verhindern das Abrutschen von der Gabel.

Den größten Nutzen bringt die BPP i9 den Teilnehmern des Palettenpools durch ihre stabile Konstruktion. Wie ein Vergleich der Bruchquoten zeigt, ist die Palette deutlich belastbarer und langlebiger. Während die Holzpalette auf eine Bruchquote von 25 Prozent pro Jahr kam, beträgt die aktuelle jährliche Bruchquote der BPP i9 nur rund sechs Prozent. Die Paletten legen im DPB-Pool durchschnittlich neun Umläufe im Jahr zurück. Das macht eine Bruchquote von weniger als ein Prozent pro Trip und bringt in Folge eine erhebliche Senkung der Reparaturkosten. Weniger Palettenschäden führen zudem zu weniger Warenschäden. Durch den Einsatz der BPP i9 kommt es insbesondere bei empfindlichen Waren wie Glasflaschen oder Dosen zu einer deutlichen Verringerung des Warenbruchs während der Produktion und der Prozessabläufe.

Durch die Kosteneinsparungen auf den verschiedenen Gebieten wurde ein wichtiges übergeordnetes Ziel erreicht: Die monatliche Mietgebühr, die alle Poolteilnehmer für den Gebrauch der Kunststoffpaletten bezahlen, konnte gesenkt werden. Heute sind insgesamt 530.000 Paletten im Palettenpool der DPB im Einsatz. Neben der ökonomischen ist auch die ökologische Nachhaltigkeit eine wichtige Säule in der Zusammenarbeit von Cabka-IPS und DPB. Daher wird seit Beginn ihrer Partnerschaft die BPP i9 aus recyceltem Material gefertigt und am Ende ihrer Lebensdauer wieder recycelt und als Rohstoff für neue BPP i9-Paletten verwendet. Cabka-IPS und BPP unterstützen damit die Produktionsweise Cradle-to-Cradle: Anstatt in der Müllverbrennungsanlage zu landen, werden ausgediente Paletten zu Rohmaterial für neue Paletten und so in einem geschlossenen Kreislauf immer wieder neu genutzt. as

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