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Lithium-Ionen-FahrzeugeJungheinrich: Großauftrag aus Mexiko

Jungheinrich_ETV216i

Seglo Logistics hat insgesamt 118 Lithium-Ionen-Fahrzeuge bei Jungheinrich bestellt, davon 19 Schubmaststapler vom neuen Typ ETV 216i. Eingesetzt werden sie in einnem neuem Automobilwerk im mexikanischen San Luis Potosí.

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Still verlängert Stapler-Leasing bei RadlbergerDie Konkurrenz verliert beim Komfort

Gundolf Edelbacher ist ein analytisch denkender Mensch. Der Logistikleiter des österreichischen Getränkeherstellers Radlberger stellt bestehende Prozesse und Lieferantenbeziehungen regelmäßig auf den Prüfstand - dies gilt auch für die Beschaffung der Flurförderzeuge. "Radlberger arbeitet seit über zehn Jahren mit Still zusammen. Die rund 20 Flurförderzeuge mit zugehörigen Batterien und Ladegeräten werden im Leasingverfahren zur Verfügung gestellt. 2012 wurde bereits der dritte, auf jeweils 60 Monate angelegte, Fullservice-Leasing-Vertrag unterzeichnet", schildert Michael Schulz, Leiter der Abteilung Systemtechnik-Flottenmanagement bei Still, die Eckpunkte der Zusammenarbeit.

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Der Wettbewerb zieht nach

Still verlängert Stapler-Leasing bei Radlberger: Die Konkurrenz verliert beim Komfort

2007 wurde die bestehende Flotte von Gas- auf Elektroantrieb umgestellt. Damals überzeugten die Hamburger vor allem mit dem seitlichen Batteriewechselkonzept beim Modell RX 60-50, das bei dem Produktions- und Abfüllbetrieb die sprichwörtlich tragende Rolle spielt. "Ein herkömmlicher Elektrostapler mit einem nur von oben zugänglichen Batterieraum wäre für uns nicht in Frage gekommen", berichtet Gerhard Fitz, langjähriger Lagerleiter bei Radlberger. Kein Wunder: Ein Batterietausch per Kran erfordert geschulte Mitarbeiter, dauert um ein vielfaches länger und setzt einen kostspieligen Kran voraus. Als im Jahr 2012 der bestehende Leasingvertrag auslief, hatten die anderen Stapler-Hersteller jedoch nachgezogen. Still verfügt hier zwar über die längste Erfahrung, aber mittlerweile ist der seitliche Batteriewechsel auch bei den 2,5- bis 5-Tonnen-Frontstaplern kein Alleinstellungsmerkmal mehr. "Ich habe den Markt gründlich untersucht und fünf Hersteller angefragt", erinnert sich Gundolf Edelbacher, der seit 2010 für Radlberger arbeitet. Ausgeschrieben wurde ein Bedarf von insgesamt 18 Flurförderzeugen - 13 Deichsel- und fünf Frontstaplern.

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Wechsel nach fünf Jahren

Von vorneherein war dabei klar, dass auch die neue Flotte wieder geleast werden sollte. "Bei uns verladen die Stapler bis zu 1.800 Paletten pro Tag und leisten bis zu 3.000 Betriebsstunden pro Jahr - nach fünf Jahren spürt man da so langsam eine nachlassende Batteriekapazität", erklärt Edelbacher. Die dann notwendige Neuanschaffung von Stapler-Batterien könne sich Radlberger dank Leasing sparen, denn nach 60 Monaten werde die gesamte Flotte ohnehin erneuert. Hinzu komme die exakte Kalkulierbarkeit der Staplerkosten. Der Getränkehersteller hatte sich schon im Jahr 2002 für ein Fullservice-Leasing entschieden. Das bedeutet, dass sämtliche Kosten für Wartung, Reparaturen und Inspektionen mit einer fixen Monatsrate abgegolten sind. Das gilt nicht nur für die eigentliche Staplertechnik, sondern auch für Reifen, Anbau- und Ladegeräte sowie die Batterien. Weitere Kosten entstehen lediglich bei selbst verursachten Schäden. So oder so: Bei 18 intensiv genutzten Geräten ist immer etwas zu tun. Auf diese Weise ist der für Radlberger zuständige Servicetechniker von Still regelmäßig vor Ort. "Wir sehen ihn mehrmals pro Monat, und mittlerweile ist schon ein fast kollegiales Verhältnis entstanden", bestätigt heißt es bei Radlberger. Für den Getränkespezialisten sei wichtig, dass er sich auf den Techniker absolut verlassen kann und dass es feste Ansprechpartner gibt.

Die bessere Sicht

Diese weichen Faktoren spielten bei der Vertragerserneuerung auch eine Rolle. Weitere Argumente lieferte der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) bei den Produkten von Still: So stehen für jeden Stapler zwei Batterien mit Elektrolytumwälzung zur Verfügung. Dadurch verkürzt sich die Ladezeit auf unter sieben Stunden. "Das bedeutet, dass bei jedem Wechsel die Tauschbatterie zu 100 Prozent vollgeladen ist, was sich positiv auf die Haltbarkeit auswirkt", sagt Edelbacher. Trotz dieser Vorteile hatte der Logistikleiter auch den Stapler eines Mitbewerbers testen lassen. Seine Mitarbeiter konnten zwei Wochen mit einem Konkurrenz-Modell fahren und danach ihr Urteil abgeben. "Die Ergonomie des anderen Staplers ist nicht an den Bedien- und Sitzkomfort von Still herangekommen", bestätigt Edelbacher. Ein objektiv messbarer Unterschied bestand vor allem in der guten Sicht nach vorne. Denn beim Mast setzt Still auf zwei seitliche Hubzylinder, die nicht im Sichtfeld des Fahrers liegen. Wettbewerber verbauen stattdessen oft einen mittig angebrachten Zylinder, der die Sicht nach vorne stark einschränkt. Ein weiterer objektiver Vorteil sind die kompakten Abmessungen: Mit einer Breite von nur 1,39 Metern ist der RX 60-50 der schmalste Stapler seiner Klasse. Andere Modelle weisen eine Breite bis zu 1,60 Metern auf, was in der Praxis eine größere Gangbreite bei Blocklagerung erfordert.

Der Lastschwerpunkt bringt Leistung und Fahrsicherheit

Den letzten Ausschlag bei der Entscheidung gab dann die im Vergleich zum Vorgängermodell gesteigerte Leistung. Der RX 60-50 ist seit 2011 auch mit Lastschwerpunkt 600 Millimeter verfügbar. D.h. die Grundtragfähigkeit von 5.000 Kilogramm bezieht sich auf einen Lastschwerpunkt von 600 Millimeter, der normale RX 60-50 trägt die 5.000 Kilogramm bei Lastschwerpunkt 500 Millimeter. Die daraus resultierenden größeren Resttragfähigkeiten in Verbindung mit dem integrierten Kaup-Zinkenverstellgerät wirken sich bei Aufnahme von drei Gertränkepaletten mit Gabelzinkenlänge 2.400 Millimeter auf das Gesamtsystem positiv aus. "Unser Qualitätsanspruch verpflichtet uns, dass wir unseren Kunden über die gesamte Vertragslaufzeit, bis zur letzten transportierten Palette, ein betriebssicheres und in vollem Umfang leistungsfähiges Gerät zur Verfügung stellen können. Würden wir dies nicht bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben, hätten wir keinen weiteren Vertrag bei Radlberger erhalten", berichtet ein wenig stolz Michael Schulz. Der RX 60-50 mit Lastschwerpunkt 600 Millimeter führt hier zu einer deutlich besseren Fahrsicherheit - unsere Fahrer fühlen sich jetzt einfach wohler¿, bestätigen Gundolf Edelbacher und Gerhard Fitz. Aufgrund der positiven Erfahrungen hat sich auch die angrenzende Privatbrauerei Egger zum Jahresende 2012 wieder für Still entschieden. "Im März 2013 läuft der bestehende Vertrag bei Egger aus, und wir dürfen wieder drei RX 60-50 Lastschwerpunkt Millimeter und 1 RX 60-20 im Fullservice-Leasing liefern. Für uns die Bestätigung, dass die in der letzten Vertragsperiode eingesetzten Geräte und der Service den Vorstellungen und Wünschen des Kunden entsprochen haben", erklärt Schulz. bw

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