Staplertool

Flotte stets im Blick

Staplersteuerung mit Software-Tool auch für Fremdfabrikate. Mit Nexxt Fleet stellt Still ein neues Tool zur Verfügung, mit dem eine intelligente und effiziente Flottensteuerung möglich werden soll. Das Tool bietet alle Möglichkeiten einer intelligenten Datenerfassung und Aufbereitung.

Mit dem neuen Web-Tool ist eine intelligente und effiziente Flottensteuerung möglich. (Foto: Still)

Das Webportal ermöglicht neue Möglichkeiten hinsichtlich Zugänglichkeit, Verfügbarkeit, Übersichtlichkeit, Bedienerfreundlichkeit und Visualisierung. Mussten in der Vergangenheit zur Flottenanalyse noch zahlreiche Datensätze aus den unterschiedlichsten Abteilungen und Bereichen mühsam zusammengetragen werden, setzt Nexxt Fleet diese Bausteine jetzt blitzschnell zu einem Gesamtgefüge zusammen. Alle relevanten Informationen sind jetzt in einem Datensatz gebündelt, so dass die Flotte präzise und umfassend analysiert werden kann. Nexxt Fleet besteht aus einer Vielzahl von Web-Anwendungen (Apps), die sich von überall abrufen lassen und mit deren Hilfe Daten für schnelle Analysen und Optimierungsmaßnahmen zusammengeführt werden können. Das Tool ersetzt dabei mittelfristig die Anwendungen StillReport und Still FleetManager.

Um die Software nutzen zu können, sind lediglich ein Internetzugang und ein Webbrowser erforderlich; dann kann von diversen Endgeräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones darauf zugegriffen werden. Highlight dieser Anwendung ist das Design, bei welchem sich die dargestellten Inhalte automatisch an das Ausgabeformat des Displays anpassen. Um die Vielzahl von Daten und modernen Visualisierungen mit höchster Geschwindigkeit darzustellen, nutzt Still die SAP-Hana-Technologie. Die dynamischen Daten der Fahrzeuge werden via Mobilfunk (GSM) verschlüsselt an firmeneigene Server gesendet, dort gesammelt und mit weiteren Daten verknüpft. Die Datensicherheit garantieren moderne IT-Sicherheitssysteme.

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Um NexxtFleet nutzen zu können, sind lediglich ein Internetzugang und ein Webbrowser erforderlich. (Foto: Still)

Der Vorteil für den Kunden ist die Tatsache, dass nun sämtliche Flottendaten – auch die von Fremdfahrzeugen – in einer Datenbank zusammengeführt und ausgewertet werden können. Benachrichtigungen – wahlweise via Systemmeldung oder E-Mail – erinnern den Kunden zukünftig automatisch, wenn beispielsweise bestimmte Kostenwerte oder Deadlines überschritten werden. Das System beobachtet die Daten selbstständig und gibt dem Kunden nur dann Bescheid, wenn es nötig ist. Der Zugang zu Nexxt Fleet samt der App „Fleet Overview“ ist für Kunden kostenfrei. Es besteht dann die Möglichkeit, unterschiedliche Web-Applikationen zu abonnieren. Die Abrechnung erfolgt auf monatlicher, quartalsweiser oder jährlicher Basis. Alle Apps können 30 Tage getestet werden. In der Testphase laufen die Apps mit den echten Kundendaten und lassen sich in voller Funktion nutzen.

Weitere Apps kommen
Neben der Einstiegs-App „Fleet Overview“ bietet der Staplerhersteller acht weitere Apps an. Mit der „Fleet-Overview“-Anwendung erhält der Kunde eine Übersicht über seine Fahrzeugflotte. Hilfreiche Informationen, etwa Fahrzeugtyp, Baujahr, Besitzstatus, Seriennummer, Flottenzugehörigkeit sowie der jeweilige Standort, sind für alle Fahrzeuge sofort verfügbar und die wichtigsten Fahrzeugdokumente können schnell und einfach abgerufen werden. Zu den acht weiteren Apps zählt unter anderem die Anwendung „Cost Reporting“, die eine detaillierte Übersicht aller Service- und Finanzkosten ermöglicht. Mittels einer ausführlichen Datenübergabe via Excel können diese Informationen für eigene Reporting-Tools genutzt werden. Außerdem werden flottenbezogene Rechnungsdokumente wie Wartungs- und Reparaturkosten zur Verfügung gestellt. Die „Maintenance-Control“-App liefert eine Übersicht der anstehenden Wartungs- und Prüfungstermine, dokumentiert diese entsprechend und versendet Terminbenachrichtigungen automatisch. Die „Fleet-Usage“-Applikation wertet gesammelte Daten, etwa Fahrzeugnutzung, Fahrbetrieb und Hebe-/Senkvorgänge, aus der GSM-Box aus und vergleicht diese auf Wunsch standortübergreifend mit anderen Fahrzeugen. So können Einsparpotenziale identifiziert und der Kunde bei einer gesetzten Auslastungsgrenze automatisch benachrichtigt werden. Die „Operating-Hour“-App gibt einen Überblick über aktuelle und historische Betriebsstunden, um Wartungsintervalle und Flottenauslastung zu optimieren.

Zu allen Apps gibt es übergeordnete Funktionen wie ein Dashboard, das dieses Tool übersichtlich und smart gestaltet. (Foto: Still)

Übergeordnete Funktionen
Mit der „KPI-Monitor“-Anwendung können Kennzahlen weltweit ausgewertet und visuell dargestellt werden. Potenziale können durch Vergleiche von Key-Performance-Indikatoren (KPI) über mehrere Standorte mit frei wählbaren Zeiträumen offengelegt werden, so dass sich Leistung und Kosten beurteilen lassen. Die App „Truck Life Analysis“ bietet die Möglichkeit, alle fahrzeugspezifischen Ereignisse, wie Wartungs- und Prüfungstermine oder aufgetretene Schockereignisse, zusammenzufassen und nach Fahrzeugen auszuwerten. Mit der Applikation „Data Plus“ können Kunden individuelle weiterführende Fahrzeugdaten, etwa unter anderem interne Kostenstellen, Schichtsysteme oder Anbaugeräte, eintragen. Zudem kann festgelegt werden, welche Geräte ausgewertet und welche uninteressant und vorab herausfiltert werden sollen. Auch Kosten externer Dienstleister sowie Fahrzeuge anderer Hersteller können eingepflegt werden. Mithilfe dieser App lassen sich außerdem Leasing- oder Serviceraten von Fremdfirmen mit Still- Kosten vergleichen. Die Anwendung „Service Report Plus“ bietet die Möglichkeit, Serviceberichte und -rechnungen von Still-fremden Servicedienstleistern einzutragen, zu dokumentieren oder auszudrucken. Diese Daten werden ebenfalls in den Apps „Cost Reporting“ und Maintenance Control“ ergänzt.

Zu allen Apps gibt es übergeordnete Funktionen, etwa ein Dashboard, das Benachrichtigungszentrum, einen Webshop, einen Hilfebereich und eine Suchfunktion, die dieses Tool übersichtlich und smart gestalten. Weitere Apps sind bereits in Planung und werden im ersten Quartal 2017 folgen. bw

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