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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sicherheit beim Batterieladen

Knallgas-Gefahr wird unterschätzt

Fronius als Spezialist für das Laden von Antriebsbatterien will mit seinem Ri-Ladeprozess für Effizienzoptimierung und Batterielebensdauer über den gesamten Ladeprozess sorgen.

Durchgeplante und realisierte Ladeanlagen versprechen den Anwendern ein Optimum an Sicherheit.

Darüber hinaus bieten die Batterieladegeräte eine Vielzahl von überaus hohen Standards für die Sicherheit von Menschen, Batterien und Ladegeräten, denn das Laden von Starterbatterien für Pkw oder Traktionsbatterien für Flurförderzeuge oder Reinigungsmaschinen ist nicht ganz ungefährlich. Die Aufladung geschieht üblicherweise mit niedrigen Gleichspannungen und hohen Strömen. Hohe Ladeströme, mögliche explosionsfähige Ausgasungen beim Laden der Batterien, gegebenenfalls das Hantieren mit Chemikalien, zum Beispiel den Elektrolyten der Energiespeicher, und ein unbeaufsichtigter Betrieb, etwa nach Arbeitsende der Mitarbeiter, bergen unterschiedliche Gefahren. Diese aber lassen sich mit den richtigen Ladegeräten und der Einhaltung einiger wichtiger Regeln deutlich verringern.

Störungen, Warnungen oder auch Hinweise während des Ladevorgangs werden optional durch leuchtende LED-Anzeigen dargestellt.

Vor allem die Gefahr von Knallgas wird gelegentlich unterschätzt. In einer Batterie kann beim Laden, insbesondere bei Überladung, unter anderem Wasserstoff gebildet werden und in die Umgebungsluft austreten. Dabei entsteht hochexplosives Knallgas, ein Gemisch aus diesem Wasserstoff und dem Sauerstoff der Umgebungsluft. Bei bestimmten Konzentrationen genügt bereits ein Funke, um das Gemisch zu zünden. Der neuartige Ri-Ladeprozess der „Selectiva“-Ladegeräte führt während der Ladung zu weniger Gasung und damit zu einer geringeren Gefahr von Knallgasbildung und Geruchsbelästigung. Beim Ri-Ladeprozess wird während des gesamten Ladeprozesses auf den aktuellen Batteriezustand eingegangen. Damit lässt sich die Überladung der Batterie so gering wie möglich halten. Zudem hat der Ri-Ladeprozess den Vorteil, dass er die Spannung und Kapazität der Batterie automatisch erkennt. Auf diese Weise lassen sich eventuelle Fehler durch Falscheingaben vermeiden, was ebenfalls der Sicherheit dient.

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Die mit zahlreichen Sicherheitsfeatures ausgestatteten Ladesysteme sind bereits im Einsatz (Bilder: Fronius)

Mit der Option „Externer Start/Stopp“ wird eine Funkenbildung bei vorzeitigem Abbruch eines laufenden Ladevorganges durch das Ziehen der Ladestecker verhindert. Durch einen Pilotkontakt im Stecker wird der Ladeprozess ordnungsgemäß beendet und die Gefahr einer Knallgasexplosion ausgeschlossen.

Bei den Fronius-Ingenieuren lag das Augenmerk auch auf vielen weiteren Verbesserungen bei der Sicherheit. Zusätzliche Funktionen wie der einstellbare Ladestart führen zur Reduktion von Spitzenlasten. Auch so genannte Montagseffekte lassen sich verhindern: Mit einer programmierbaren, zeitlich gesteuerten Ausgleichsladung ist eine Vollladung über das Wochenende und nach Feiertagen sichergestellt. Störungen, Warnungen oder auch Hinweise während des Ladevorgangs werden optional durch leuchtende LED-Streifen beziehungsweise blinkende LED-Anzeigen dargestellt. Für mehr Sicherheit lassen sich im Fall einer Fehlermeldung des Ladegerätes auch Erklärungstexte und eine Servicetelefonnummer einblenden. bw

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