Seitenstapler

Wendig mit langen Stangen

Vier-Wege Gabelstapler für temporäre Zelt- und Hallenkonstruktionen. Zeltbauer HTS Höcker nutzt Seitenstapler von Combilift für den Transport der bis zu 18 Meter langen Einzelteile.

Zeigt seine Wendigkeit mit Langteilen: Combilift C5000SR. (Foto: Combilift)

Der Name Röder ist seit über 50 Jahren mit dem Begriff temporären Zelt- und Gebäudesystem verbunden. Das Unternehmen ist Hersteller von unter anderem Pagodenzelten, großen Festzelten, polygonalen Sporthallen sowie Schnelleinsatzzelten. Von dem hochmodernen 64.000 Quadratmeter großen Produktionsstandort in Kefenrod werden die Konstruktionen von Röder HTS Höcker in die ganze Welt vertrieben. In der Hochsaison kann im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet werden, um wöchentlich bis zu 60.000 Quadratmeter an temporären Bauten herzustellen. Dafür muss ein beachtliches Volumen an Materialien umgeschlagen werden. Bedingt durch die diversen Größen und die teils außergewöhnlichen Dimensionen der Rohmaterialen aus zum Beispiel Stahl und Aluminium sowie der Fertigprodukte ist der interne Transport der Ladungen eine Herausforderung für konventionelle Flurförderzeuge.

Durch die Anschaffung eines multidirektionalen Seitenstaplers von Combilift können selbst die längsten Ladungen mit 18 Metern manövriert werden. „Das neue Fünf-Tonnen-C5000SR Dieselmodell mit der um 180 Grad gedrehten Kabine ersetzte einen alten Schwenkstapler und ist in vielen Hinsichten die beste Lösung für die Anforderungen von Röder HTS Höcker,“ sagt Dirk Eisenträger vom Combilift-Händler IMA-Aschaffenburg. Aufgrund der Kabinenposition bleibt die Last immer im Sichtfeld des Fahrers. Zusammen mit zusätzlichen montierten Kameras – einer auf dem Mast und zwei auf den Plattformseiten – ist eine Übersicht der gesamten Ladung gesichert. Für Mirco Neun, zuständig für die Materialzustellung bei Röder HTS Höcker, bietet der Combilift nicht nur eine erhöhte Sicherheit sondern auch einen schnelleren Materialumschlag. „Im Gegensatz zu ‚normalen‘ Staplertypen ist der Vier-Wege-C5000SR wesentlich wendiger, da das Hin- und Hermanövrieren in Engpässen entfällt. Weiterhin kann ich auch Ladungen größerer Kapazität – bis zu fünf Tonnen – auf einmal heben. Die seitliche Fahrweise hat es uns ermöglicht, die Gänge in der Lagerhalle enger zu gestalten“, sagt Neun.

Anzeige

Der Combilift eignet sich für die anspruchsvollen Bedingungen: Je nach Bedarf transportiert er zehn bis 100 Tonnen Material am Tag zwischen dem Außenlager, der Produktionsstätte und der Lagerhalle. Das Gerät ist ständig von sechs bis 14.30 Uhr im Einsatz und legt täglich mindestens 20 Kilometer auf dem großen Betriebsgelände zurück. Nach nur sieben Monaten Einsatz zeigt der Betriebsstundenzähler schon gut 800 Stunden an. Das beweist seine hohe Arbeitsbelastung.

Neun ist von der Leistung des Geräts beeindruckt: „Der Combilift ist für die Beförderung von Langgut sowohl als auch kleinen Europapaletten ideal. Er meistert auch mühelos die Steigungen und ist für eine effiziente Abwicklung nicht mehr wegzudenken.“  bw

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

SSI Schäfer auf der Logimat

Dickes Bündel Intralogistik

Die internationale Fachmesse Logimat ist für SSI Schäfer ein erstes Branchen-Highlight in 2019. Die Auf den insgesamt rund 400 Quadratmeter großen Messeständen zeigt SSI Schäfer Lösungen für die unterschiedlichen Anforderungen der Logistikanwender.

mehr...
Anzeige

Systemintegration für Mobile Applikationen

ABM Greiffenberger bietet für die Bereiche FTS und Material Handling Lösungen für Fahren, Heben und Lenken. Aus einem flexiblen Baukasten bestehend aus Radnabenantrieben sowie Winkel- und Stirnradgetrieben erhält der Anwender jeweils komfortable Komplettlösungen aus einer Hand. Diese überzeugen hinsichtlich Effizienz, Bauraum und Performance sowie einer hohen Systemintegration.

mehr...
Anzeige

Vollautomatische Intralogistik

FTS im ICE-Werk München

Das ICE Werk München Hauptbahnhof erhält von Insystems Automation eine vollautomatische Intralogistik mit einem autonomen Fahrerlosen Transportsystem (FTS). Das neue „proANT AGV 576“ soll für den Transport von Gitterboxen und Europaletten (mit den...

mehr...
Anzeige

Highlight der Woche

Neuer Sequenzwagen für Routenzüge
TENTE stellt auf der LogiMAT (Halle 10, F 15) einen modularen Sequenzwagen für Routenzüge vor. Durch den Verzicht auf die 3. Achse kann er schneller um 90 Grad verschoben werden. Weitere Vorteile: er ist stapelbar, unterfahrbar durch die Anfahrhilfe E-Drive elektrifizierbar und FTS-tauglich.

Zum Highlight der Woche...

Kegelradgetriebe

Für das Elektro-FFZ

Für elektrisch betriebene Flurförderzeuge hat ABM Greiffenberger das Kegelradgetriebe TDB230/254 Kombi entwickelt. Es lässt sich in bestehende Fahrzeugreihen integrieren. Die merkmale: hohe Drehmomente, große Laufruhe, lange Lebensdauer.

mehr...