Verpackungstechnik

Schubert setzt auf Robotik und 3D-Druck

Produktvielfalt und kleinen Losgrößen begegnet Schubert mit Flexibilität. Die modularen TLM-Anlagen können mitPick-and-Place-Robotern ergänzt werden, und mit dem 3D-Druck können Prozesse ganz neu gedacht und optimiert werden.

Viel Leistung auf wenig Platz bieten die neuen Pick-and-Place-Roboter T4 und T5, die auf dem Delta-Robotertyp basieren. © Schubert

Neue Pick-and-Place-Roboter für höhere Leistungsdichte
Wer vor allem viel Leistung auf wenig Platz unterbringen muss oder mehr Beweglichkeit beim Produkthandling benötigt, bekommt mit den spezialisierten T4- und T5-Robotern von Schubert eine Lösung. Sie ergänzen den F4-Roboter, der in Pickerlinien und Packstraßen von Schubert im Einsatz ist.

Die Variante T5 hat eine fünfte Achse, mit der sich Produkte schwenken und kippen lassen. © Schubert

Die Konstruktion der neuen Pick-and-Place-Roboter basiert auf dem Delta-Robotertyp. Ihr begrenzter rechteckiger Arbeitsbereich prädestiniert sie für eine hohe Leistung auf engstem Raum: In einem einzigen TLM-Gestell können bis zu sechs der neuen vierachsigen T4-Roboter gleichzeitig arbeiten. Eine andere und ebenfalls neue Möglichkeit für maschinelle Prozesse bietet die Variante T5. Sie hat eine fünfte Achse, mit der sich Produkte schwenken und kippen lassen.

Virtuelles Teilelager mit 3D-Druck on demand
Der 3D-Druck revolutioniert nicht nur die Maschinen, sondern auch die Lagerhaltung. Denn elektronische Konstruktionsdaten lassen sich in Sekundenschnelle „on demand“ auf der ganzen Welt abrufen. Diesen Zugriff auf geprüfte und zertifizierte Druckdaten macht Schubert jetzt möglich – mit der neuen Part-Streaming-Plattform der Tochterfirma Schubert Additive Solutions.

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Über die neue Part-Streaming-Plattform lassen sich verschiedene 3D-Formatteile für Roboterwerkzeuge direkt in der Produktion drucken. © Schubert

Das virtuelle Lager ist schnell, zuverlässig und wirtschaftlich und bedeutet einen großen Schritt in Richtung sichere, flexible Produktion. Die digital gelagerten Teile sind überall verfügbar, lange Warte- und Lieferzeiten erübrigen sich. Neben einfachen Ersatz- und Verschleißteilen lassen sich verschiedene 3D-Formatteile für Roboterwerkzeuge über die Part-Streaming-Plattform drucken. Viele Möglichkeiten bieten auch ständig genutzte Betriebsmittel und Vorrichtungen.

Eine sichere Datenverbindung zwischen dem kundeneigenen Drucker und der neuen Plattform bietet das Industrial Gateway GS.Gate von Schubert. Das digitale Gateway eröffnet zudem neue Optionen, um durch gezielt erfasste Maschinendaten noch ausfallsicherer und wirtschaftlicher zu produzieren.

Schubert integriert das Industrial Gateway GS.Gate jetzt serienmäßig in jeder neuen TLM-Anlage. © Schubert

Serienmäßig in jeder neuen TLM-Anlage
Big Data ist die neue Währung – auch in der Verpackungsindustrie. Doch das Speichern von Maschinendaten allein reicht nicht aus. Wer wirklich profitieren möchte, benötigt eine sinnvolle Analyse der wichtigen Kennzahlen und eine hundertprozentige Absicherung gegen Angriffe aus dem Internet. Schubert ermöglicht jetzt beides in Serie: In jede neue TLM-Anlage wird ein GS.Gate als Industrial Gateway integriert.

Darüber können detaillierte Auswertungen der Anlagenproduktivität abgerufen werden. Die Ergebnisse sind entweder auf der Kundenplattform Grips.world oder auf dem Bedienterminal der Maschine einzusehen. Aus dieser Analyse lassen sich dann Potenziale und Möglichkeiten ableiten, wie die OEE-Kennzahl (Overall Equipment Effectiveness) der Anlage und damit die Wertschöpfung zu verbessern ist.

Cobots – die nächste Stufe der Automatisierung
Mit den kooperativen Robotern lassen sich Verpackungsprozesse kleiner Losgrößen automatisieren und deutlich optimieren. Für seinen neuen Cobot-Baukasten entwickelt Schubert ein Gesamtsystem. Präsentiert werden sollen die neuen kooperativen Roboter von Schubert auf der Interpack 2021 vom 25. Februar bis 3. März 2021 in Düsseldorf. as

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