Schmalganggeräte

Höchste Ansprüche, beste Aussichten

Mit Logistikhallen verhält es sich nicht anders als mit Großstädten: Wenn der Platz begrenzt ist, wird nach oben gebaut. So betreibt auch der Papier- und Verpackungsspezialist Mondi am Produktionsstandort Bad Rappenau ein knapp 16 Meter hohes Regallager. Für das Palettenhandling sind Kombi-Schmalganggeräte von Linde im Einsatz – seit Frühjahr 2017 ist die neueste Generation der Modellreihe Linde K am Start.

Seit 2015 betreibt Mondi in den Schmalgängen seines knapp 16 Meter hohen Regallagers rollengeführte Kombi-Schmalganggeräte von Linde – neben verschiedenen weiteren Linde-Lagertechniklösungen und -staplern.

Beim weltweit agierenden Verpackungs- und Papierspezialisten Mondi am Standort Bad Rappenau sind knapp 16 Meter hohe Stahlregalkonstruktionen installiert – vollbeladen mit unterschiedlichsten Verpackungslösungen. Hier werden hochwertig bedruckte Wellpappverpackungen für den Fast-Moving-Consumer Goods-Bereich (FMCG) hergestellt. Dies umfasst sämtliche Prozessschritte auf dem Weg vom Rohmaterial bis zur fertigen Verpackung: Herstellung der Wellpappe, hochwertiges und kundenindividuelles Bedrucken, Stanzen, Kleben, Verladen auf Euro-Paletten sowie Versandvorbereitung. Produktion und Logistik arbeiten hier im Dreischicht-Betrieb mit je siebeneinhalb Stunden pro Schicht. Im Fokus stehen neben der hohen Umschlagsleistung auch die maximale Zuverlässigkeit der Lagertechnikgeräte und Stapler.

In den vergangenen Jahren hat Mondi seine Logistik-Flotte sukzessive auf Linde umgestellt. Den Anfang machte 2013 ein Linde H80-Treibgasstapler mit acht Tonnen Tragfähigkeit im Wareneingang, ausgestattet mit einer speziellen Klammer für Papierrollen, die bis zu 2,8 Tonnen schwer sind. Sie werden im Rollenlager auf bis zu sieben Meter gestapelt – hier sind Geräte mit entsprechend hohem Gegengewicht nötig. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase an den Hydrostatik-Antrieb mit Doppelpedalsteuerung zeigten sich die Mondi-Logistiker angetan – zumal das Reversieren deutlich leichter von der Hand respektive vom Fuß geht.

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Während im Bereich der Materialanlieferung Linde ab diesem Zeitpunkt gesetzt war, rollten durch die Gänge des Hochregallagers noch andere Schmalganggeräte. Der kundenorientierte Service, verbunden mit den positiven Erfahrungen beim Linde H80, überzeugten Mondi davon, jetzt auch die Schmalgang-Lösungen von Linde in Erwägung zu ziehen. Gemeinsam mit Hofmann Fördertechnik hat Mondi einen Referenzbetrieb besucht und sich die Linde-Schmalgang-Geräte live im Einsatz angesehen.

Sie sorgen unter anderem für reibungslose Prozesse hinter den Toren des Regallagers von Mondi in Bad Rappenau: Fahrzeugführer Gerhard Doberstein und Logistikleiterin Cindy Bächle. (Foto: Linde)

Worauf es beim Arbeiten in Höhenbereichen bis 16 Meter in erster Linie ankommt, ist die Stabilität des Mastes. Hier konnten die Linde-K-Geräte im Vergleich zum Wettbewerb deutlich punkten. Die Masten der Linde-Geräte schwanken deutlich weniger, was die Arbeit der Fahrer erleichtert und sie sicherer macht. Weil die Geräte des Aschaffenburger Warenumschlagsspezialisten zudem in weiteren wichtigen Disziplinen eine überzeugende Performance ablieferten – von der Ergonomie über die Wirtschaftlichkeit bis hin zu Service und Wartung –, war für die Mondi-Entscheider rasch klar: Auch im Schmalgang dominiert fortan die Farbe Rot.

Seit 2015 betreibt Mondi in den Schmalgängen zwei rollengeführte Geräte der K-Baureihe – neben verschiedenen weiteren Linde-Lagertechniklösungen und -staplern, die mittlerweile hinzugekommen sind. So unterstützt ein zusätzlicher Treibgasstapler vom Typ H70 mit sieben Tonnen Tragfähigkeit die Prozesse im Wareneingang. Der Großteil der eigentlichen Produktion läuft bei Mondi hingegen staplerlos ab: Für den Weg des Rohmaterials zu den verschiedenen Verarbeitungsstationen setzt das Unternehmen auf Transportbänder. Erst beim Verbringen der gepackten Euro-Paletten von der Produktion ins Hochregallager kommen wieder zwei Treibgasstapler H18 T mit 1,8 Tonnen Tragfähigkeit zum Einsatz; dann übernehmen die beiden K-Geräte das Palettenhandling. An welchen Regalplatz ein aus der Produktion angelieferter Warenträger gebracht werden soll, ermittelt im Hintergrund ein vollumfänglich implementiertes SAP-System, das bei Mondi alle Produktions- und Logistikabläufe regelt. Der Bediener scannt aus dem Schmalganggerät heraus einen Barcode auf den Paletten, die der 1,8-Tonnen-Stapler aus der Produktion hier bereitstellt. Auf dem zusätzlich im Fahrzeug angebrachten Display erhält er dann die entsprechenden Informationen zu Regalreihe, -feld und -ebene. Hier sieht er auch, welche Palette aus dem Regal für den Versand entnommen werden soll.

Mondi bewegt rund 1.500 gepackte Paletten pro Tag; die Hauptverladezeit liegt zwischen sechs Uhr morgens und 20 Uhr abends. Vervollständigt wird die Linde-Flotte bei Mondi von einem Elektrohochhubwagen L10 sowie vier Niederhubwagen T18. Wenn es an den Geräten etwas zu warten oder instandzusetzen gibt, ist Hofmann Fördertechnik zur Stelle. Mondi zeigt sich ausdrücklich zufrieden über das Gesamtpaket und die partnerschaftliche Umsetzung des Logistikkonzepts. pb

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