Palettenhandling im Schmalgang

Linde stapelt hoch – ohne Pendelbewegungen

Die neuen K-Geräte von Linde arbeiten in Hubhöhen bis 18 Meter und das mit verbesserter Ergonomie und größerer Sicherheit: Das System „Dynamic Reach Control“ gleicht Pendelbewegungen des Mastes wirksam aus.

Hauptverantwortlich dafür, dass die neuen Schmalgang-Kombigeräte bis zu einer Höhe von 18 Metern mit größerer Sicherheit arbeiten, ist die Technologie „Dynamic Reach Control (DRC)“. (Bild: Linde)

Zunehmender Lagerbedarf und steigende Grundstückspreise stellen Unternehmen vor die Frage: Wie lassen sich Lagerflächen optimal ausnutzen? Dabei wandert der Blick der Logistiker immer weiter nach oben, über die „magische“ 17-Meter-Marke. Und es wachsen die Ansprüche an die Lagertechnik-Geräte; schließlich müssen sich Lagerbetreiber darauf verlassen können, dass auch beim Arbeiten in großen Hubhöhen Ergonomie, Effizienz und Sicherheit gewährleistet sind. Hier setzt Linde mit seinen neuen Schmalgang-Kombifahrzeugen an. Die K-Baureihe wurde in vielen Bereichen verbessert, hieß es.

In Sachen Performance warte die neue Generation mit zahlreichen Mehrwerten auf: So lassen sich beispielsweise der Hauptlift für die Fahrerkabine und der Nebenlift für die Gabel gleichzeitig heben und absenken. Der Vorteil laut Linde: Bediener und Gabel sind schneller an der gewünschten Regalposition, was die Produktivität merklich erhöht. Gleichzeitig operieren die neuen Schmalgang-Kombigeräte jetzt bis zu einer Höhe von maximal 18 Metern – und das bei größerer Sicherheit. Hauptverantwortlich dafür ist die Technologie „Dynamic Reach Control“ (DRC). Dabei gleicht ein elektrischer, besonders reaktionsschneller Antrieb Mastschwankungen durch gezielte Gegenbewegungen aus. Der Fahrer muss beim Kommissionieren oder Handling von Paletten nicht warten, bis der Mast zu schwingen aufhört, sondern kann die Ladung schneller und präziser im Regal absetzen. Unterm Strich lässt sich die Umschlagleistung im Lager mit neuem Anbaugerät und Dynamic Reach Control um bis zu 25 Prozent steigern. 

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Die neuen K-Geräte bieten verbesserte Ergonomie: Die Fahrerkabine liegt nun 50 Millimeter tiefer und bietet selbst groß gewachsenen Personen – neben der niedrigeren Einstiegshöhe – mehr Bein- und Bewegungsfreiheit. (Bild: Linde)

Bessere Beinfreiheit an Bord

Zweites Beispiel ist die Fahrerkabine: Diese liegt nun 50 Millimeter tiefer als bei den Vorgängermodellen und bietet selbst groß gewachsenen Personen – neben der niedrigeren Einstiegshöhe – mehr Bein- und Bewegungsfreiheit. An Bord befinden sich außerdem wahlweise zahlreiche Ablagefächer für persönliche Gegenstände sowie ein Halter für 1,5-Liter-Flaschen. Für bessere Sichtverhältnisse (plus 20 Prozent) auf Gabeln respektive Ladung sorgt die um 80 Millimeter nach unten vergrößerte Frontscheibe. Beschädigungen an Regal und Waren wird effektiv vorgebeugt.

Ebenfalls neu in der Fahrerkabine ist das digitale Control Panel: Die übersichtlich gestaltete Bedieneinheit zeigt alle relevanten Daten auf einem vollgrafischen Display an – von der Fahrgeschwindigkeit über die Hubhöhe bis hin zu Informationen wichtiger Sicherheitssensoren. Zudem integriert sie zwei Handsensoren sowie einen großen Totmannschalter auf dem Boden, den der Fahrer berühren muss, damit er das Fahrzeug bewegen kann. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der optionale „Rescue Alarm“. Machen verschiedene Sensoren am Gerät ein unübliches Verhalten des Bedieners aus (wie langes Verharren an der gleichen Position in hoher Hubhöhe), löst das System zweistufig einen optischen und akustischen Alarm aus.

Weil kein Warenlager dem anderen gleicht, setzt Linde bei der neuen Generation seiner Schmalgang-Fahrzeuge auf maximale Modularität. So können Kunden unter anderem aus 64 verschiedenen Hubmast-Variationen wählen oder sich für eine von zehn Kabinenbreiten in zwei unterschiedlichen Ausführungen entscheiden. as

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