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Artikel und Hintergründe zum Thema

Materialfluss

Räder für den Lebensmittel-Transport

Der innerbetriebliche Transport bei einem Nahrungsmittelhersteller in den USA lief alles andere als rund. Der Grund: An Edelstahlwannen montierte Räder hielten den hohen Belastungen nicht stand und verschlissen schnell. Die Lösung: speziell entwickelte Räder von Blickle.

Der Rädertyp POB 355/30XK überzeugt auch in der hygienesensiblen Nahrungsmittelproduktion durch hohe Tragfähigkeiten und geringen Rollwiderstand. © Blickle

Seit der Gründung im Jahr 1891 hat der international agierende Nahrungsmittelhersteller ein breites Portfolio entwickelt. Er verarbeitet Fleischprodukte, Teigwaren, Eier und Speiseöle. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete der Betrieb einen Umsatz von 9,5 Milliarden US-Dollar. Weltweit sind rund 20.000 Mitarbeiter beschäftigt. Während die äußeren Rahmenbedingungen für das Unternehmen durchaus positiv sind, bereitete der innerbetriebliche Materialfluss zunehmend Schwierigkeiten.

Zu schneller Verschleiß
Zum Einsatz kommen teils schwere, offene Transportwagen aus Edelstahl, wie sie in der Lebensmittelverarbeitung üblich sind. Diese arbeiten in kühler und feuchter Umgebung, die benötigt wird, um den Verderb der Waren zu verhindern. Mit der bisherigen Lösung hatte der Lebensmittelproduzent allerdings Probleme. An den Wagen waren Rollen aus Polyurethan montiert. Diese zeigten jedoch Verschleißerscheinungen. Dadurch erhöhte sich der Anfahr- und Rollwiderstand, und das Bewegen der Wagen war für die Mitarbeiter anstrengend. Das Personal musste die Transportmittel nach der Benutzung regelmäßig mit einem heißen Reinigungsmittel unter Hochdruck säubern. Der Anwender stellte jedoch fest, dass die Räder deswegen schnell Rost ansetzten.

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Also machten sich die Verantwortlichen auf die Suche nach einer passenden Alternative. Aus mehreren Wettbewerbern entschied sich das Unternehmen schließlich für die Lösung von Blickle. Die Mitarbeiter der USA-Niederlassung hatten sich vor Ort ein Bild von den schwierigen Einsatzbedingungen gemacht und den Radtyp POB 355/30XK empfohlen.

Die Besthane-Lauffläche der Reihe POB 355/30XK ist auf den Radkörper aufgegossen. Dadurch entsteht eine feste chemische Verbindung mit hoher Zugfestigkeit und Langlebigkeit. © Blickle

Auch im Hygienebereich mit Top Performance
Blickle hat die Serie entwickelt, um auch in hygienesensiblen Bereichen hohe Tragfähigkeiten mit sehr geringen Rollwiderständen und einem bodenschonenden Laufverhalten zu ermöglichen. Die Spezialisten kombinierten einen hochwertigen Polyamid-Radkörper mit dem hydrolysebeständigen Polyurethan-Laufbelag Blickle Besthane, der sich speziell in feuchter Umgebung eignet. Zum Einsatz kommen rostfreie Kugellager. Das Rad ist somit gegen hohe Waschtemperaturen geschützt und funktioniert bei den in der Lebensmittel-Verarbeitung herrschenden niedrigen Betriebstemperaturen problemlos. Die Lager sind abgedichtet und durch Schmierung mit Langzeitfett wartungsfrei. Der Laufbelag ist abriebfest und weist eine hohe Schnitt- und Weiterreißfestigkeit auf.

Die robuste Besthane-Lauffläche ist auf den Radkörper aufgegossen. Dadurch entsteht eine feste chemische Verbindung, die die Konstruktion besonders zugfest und langlebig macht. Blickle bietet die POB-Serie in verschiedenen Durchmessern und Tragfähigkeitsklassen an. Sie hält Temperaturen von minus 25 bis plus 70 Grad Celsius stand. Darüber hinaus ist sie resistent gegen viele aggressive Medien.

Kosten gesenkt
Mit der Lösung von Blickle läuft der innerbetriebliche Materialfluss jetzt reibungslos und schnell. Mit den korrosionsbeständigen Rädern spart das Unternehmen deutlich Kosten für Ersatzteile. Das Rad POB 355/30XK hat sich im harten Arbeitsalltag als besonders robust erwiesen. Trotz regelmäßiger Hochdruckreinigung und Bewegung auf hartem und feuchtem Untergrund arbeiten die Blickle-Räder problemlos und sehr laufruhig. Sie sind durch geringen Abrieb und hochwertige Materialien lange ohne Reparaturen im Einsatz. Der niedrige Rollwiderstand sorgt zudem dafür, dass sich die Transportwagen leicht verschieben lassen. Dies erhöht die Bedienfreundlichkeit für die Beschäftigten und verbessert die Ergonomie am Arbeitsplatz. as

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