Schlanke Prozesse und neue Geschäftsmodelle

Mehr als nur Sackkarren

Seit knapp vier Jahren ist Dr. Alexander Bünz der Geschäftsführer von Expresso. In dieser Zeit hat er diverse Modernisierungsmaßnahmen von strategischer Tragweite erfolgreich umgesetzt.

Erfolgsprodukt: Das mobile Handhabungs- und Transportsystem lift2move lässt sich dank modularer Bauweise flexibel an wechselnde Aufgaben oder geänderte Abläufe anpassen. © Expresso

Im Vorfeld der Logimat 2019 gibt Bünz Einblick in die neuen Entwicklungsprozesse und Strukturen des Unternehmens. Der Hersteller von Handhabungs- und Transportsystemen will kurze Innovationszyklen realisieren und sich zunehmend vom Wettbewerb abgrenzen. Bünz hat strategische Grundsatz-Entscheidungen in die Tat umgesetzt, um Expresso zu modernisieren, schlanke Prozesse zu realisieren und die Kundenorientierung weiter zu verbessern. Anstelle von zuvor drei agiert das Unternehmen heute mit fünf Geschäftsbereichen, die als Profitcenter unter der Regie erfahrener Führungskräfte stehen.

Der Geschäftsbereich „Classic“, in dem es um die Sackkarren geht, hat den intensivsten Wandel durchlebt. Das Profitcenter „Dynamic“, das die angetriebenen Handling- und Transportsysteme repräsentiert, wird die modulare Standardisierung vorangetrieben. Über alle Geschäftsbereiche hinweg wurden neue Prozesse für die effiziente Produktentwicklung installiert.

Expresso punktet mit umfassenden Sonderbau- und Engineering-Kompetenzen, die – neben dem Geschäft mit Serienprodukten und Standardlösungen – weiter ausgebaut werden sollen. Damit werde sichergestellt, dass gemeinsam mit Kunden Neues sowie kreative Partnerschaften entstehen. Auch das Bestreben, regelmäßig Innovationen in den Märkten zu schaffen, gehöre zum unternehmerischen Erbgut, sagt Bünz. „Mehr denn je sehen wir hier das Fundament für unseren Erfolg. Darauf aufsetzend, haben wir auf verschiedenen Ebenen neue Strukturen und Prozesse installiert, die innovatives Denken fördern und die Umsetzung neuer Produktideen beschleunigen.“

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Expresso will das bereits bestehende Netzwerk mit marktführenden mittelständischen Firmen weiter ausbauen. „Bei fast allen Wettbewerbern denken wir darüber nach, ob wir etwas gemeinsam auf die Beine stellen können – anstatt uns immer nur gegenseitig die Kunden abzujagen“, sagt der CEO. Er spricht auch über die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, etwa Pay-per-Use für Ladelifte und Sackkarren oder innovative Instandhaltungsdienste zum Condition Monitoring und zur Predictive Maintenance für Ladelifte. „Hierbei wenden wir sowohl moderne Industrie 4.0-Technologien als auch IoT-Prinzipien praktisch an“, so Bünz. pb

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