Material handling

Intralogistik weiter im Aufwind

Logimat meldet Ausstellerrekord
Eine Rekordbeteiligung bei den Ausstellern meldet der Messeveranstalter Euroexpo für die vierte Ausgabe seiner Intralogistik-Fachausstellung Logimat. Auf der Stuttgarter Messe werden sich 350 Aussteller aus 14 Ländern auf 9.200 Quadratmetern präsentieren. Hierzu erwartet man in diesem Jahr mehr als 8.000 Besucher.

Mit 78 Prozent stellen die Fördertechniker den Löwenanteil beim Umsatz in der Intralogistik-Branche; auf der Logimat belegen sie gut 20 Prozent der Fläche. Verpackungstechnologie, Identifikation und RFID, Flurförderzeuge und fahrerlose Transportsysteme sowie Softwareanbieter für Lager- und Logistiksysteme sind weitere Themenbereiche der Intralogistik, die auf der Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss vertreten sind. Neue Akzente setzen die Roboter in der Logistik. So stellt SSI Schäfer beispielsweise ein automatisiertes Verschieberegal mit lasergesteuertem Regalfahrzeug als Weltneuheit vor.

Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch eine ganze Reihe von Fachforen und Sonderschauen. Das Fraunhofer IPA veranstaltet das Forum „Erfolgsfaktor Unternehmenslogistik“. RFID und das Internet der Dinge werden von Prof. Dr. Michael ten Hompel vom Fraunhofer IML thematisiert. Klaus Heptner, Leiter des VDI-Fachbereichs Logistik, und Prof. Jörg Wollert von der Fachhochschule Bochum gehen den Chancen, den Risiken und dem Nutzen von E-Commerce in der Logistik nach. Unter anderem wird in diesem Forum die neue VDI-Richtlinie 4485 Datenschutz und Datensicherheit vorgestellt. Bei Dr. Sven Spieckermann, Vorstand bei der Simplan AG, erfahren die Teilnehmer, welchen Stand die Simulationstechnologie erreicht hat.

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Im Forum „Stapler Innovationen – Wissenschaft trifft Praxis“ zeigt Prof. Dr.-Ing. Rainer Bruns von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, wie man Entwicklungskosten sparen kann, wenn man rechtzeitig „vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung“ mit wissenschaftlichen Partnern betreibt. Prof. Dr. Willibald Günthner von der TU Garching bei München präsentiert in seinem Forum „Was Hochschulen leisten – Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis“ ausgesuchte Forschungsprojekte. Einen Klassiker unter den Forumsveranstaltungen leitet Jörg Hennrich, Vorstand im AIM e.V. (Verband für Automatische Datenerfassung, Identifikation und Mobilität) unter dem Thema: „RFID oder Barcode – Was für Was!“

Und schließlich wird am ersten Messetag wieder die Auszeichnung „Bestes Produkt“ vergeben. Eine Jury aus Medien- und Verbandvertretern zeichnet damit innovative Produkte der Aussteller aus, die sich am Markt bewährt und wesentlich zur Rationalisierung, Kostenersparnis und Steigerung der Produktivität beigetragen haben. (ko)

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