Paketöffner entscheidet

Schneiden oder nicht schneiden?

ALS sein Box-Opening-System (BOS) modifiziert. Das System erkennt dank vorgeschalteter Bildverarbeitung zukünftig, ob ein Gebinde (beispielsweise eine Gitterbox) aufgeschnitten werden muss oder nicht.

Das Paketöffnungs-System BOS erkennt dank vorgeschalteter Bildverarbeitung, ob es sich um eine Kartonage oder ein Behältergebinde auf dem Tablar handelt. Nur bei einer Kartonage reagiert das System mit einer Paketöffnung. © ALS

Die Schneidemaschinen von ALS können durch die übergreifenden Möglichkeiten fast jede Anwendung im Wareneingang, Retouren-Eingang, Kommissionierung und Versandoptimierung lösen. Die Kapazität liegt dabei – systemabhängig – zwischen 400 und 1.200 Kartons pro Stunde.

Abhängig von der Paketgröße kann das BOS-Schneidesystem bis zu 600 Sendungen pro Stunde oder 14.000 Einheiten pro Tag öffnen. Dabei sei das Standardsystem in der Lage, Paketgrößen von 160 mal 140 mal 110 Millimeter bis 600 mal 600 mal 400 Millimeter (andere Größen möglich) ohne vorherige Sortierung fünfmal schneller zu öffnen als im manuellen Handling, so das Unternehmen.

BOS erkennt über integrierte Sensoren automatisch die Maße des jeweiligen Packstücks und setzt den Schnitt entsprechend passend an. Ein Sensor verfolgt den Arbeitsablauf und erkennt den jeweiligen Abschluss des Schneidevorgangs, so dass der nächste Karton über die standardisierte Rollenbahn eingefahren werden kann.

Das neue BOS erkennt dank vorgeschalteter Bildverarbeitung zukünftig, ob ein Gebinde (beispielsweise eine Gitterbox) aufgeschnitten werden muss oder nicht. Es entscheidet selbstständig im laufenden Verarbeitungsprozess über das Aufschneiden einer Kartonage beziehungsweise schleust diese gegebenenfalls als Behältergebinde (auch auf Tablar möglich) unbearbeitet an den Messerköpfen vorbei. Der Kunde kann somit alle Gebinde unsortiert und chaotisch auf der Fördertechnik durch das System BOS fahren. as

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Halle 4A, Stand 228

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