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Proant von InsystemsAutonomes FTS transportiert Paletten

Insystems-proANT-579-Gang

Insystems hat bei einem italienischen Automobilzulieferer mit Sitz in Pisa ein autonomes Fahrerloses Transportsystem für den Transport von Paletten implementiert. Das Proant AGV 576 kann einzelne oder gestapelte Paletten automatisch vom Boden aufnehmen und an einem Zielort abgeben.

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PackungskontrolleMüsli ohne Gummi-Teile

Bei der österreichischen Bioquelle ist Röntgenprüftechnik Pflicht. Bioquelle produziert diverse Müslis, Trockenfrüchte- und Getreidemischungen. Weil in solchen Naturwaren Fremdkörper enthalten sein können, sind hohe Sicherheitsstandards wichtig. Jede einzelne Produktpackung wird deswegen mit Röntgenprüfsystemen konrolliert.

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Packungskontrolle: Müsli ohne Gummi-Teile

Bei Bioquelle verrichten insgesamt vier vollautomatische Verpackungslinien ihren Dienst. Die Abfüllung erfolgt durch Mehrkopfwaagen mit Mischfunktion in verschiedene Typen von Beutelverpackungen. Bioquelle bezieht die Rohwaren ausschließlich von Erzeugern, die nach strengen Kriterien ausgewählt werden. Trotzdem können Verunreinigungen zum Beispiel durch Steine nie ausgeschlossen werden. Daher beschloss das Unternehmen, sämtliche Linien mit Röntgenprüfsystemen auszustatten. Geschäftsleiterin Claudia Schrems erläutert: "Die Konsumentensicherheit ist elementar wichtig. Also machen wir das, was möglich ist. Die Röntgenprüftechnik ist heute ausgereift und auch erschwinglich." Bioquelle führte zunächst einen umfangreichen Testbetrieb durch mit den Röntgenprüfsystemen von drei Herstellern. Die Geräte prüften in Echtproduktion unterschiedlichste Produktgruppen, wobei einzelne Verpackungen gezielt mit Fremdkörpern präpariert worden waren. Das Ishida System entdeckte mit Abstand die meisten Fremdkörper, sogar Plastikteile wurden gefunden. Außerdem bewertet wurden die Bedienbarkeit und Software, die Möglichkeit der Integration in die Linien, die Beratung und die Hilfe bei der Inbetriebnahme. Claudia Schrems: "In allen Punkten überzeugte Ishida, und so fiel die Entscheidung leicht." Im Januar 2010 installierten die Experten für Verpackungstechnik zwei Röntgenprüfsysteme des Typs IX-GA-2475 für die kleineren Verpackungen und zwei Modelle IX-GA-4075 mit größeren Prüfkammern.

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Unterschiedliche Anforderungen

Die einzelnen Verpackungslinien stellen unterschiedliche Anforderungen an die Röntgenprüfsysteme. Eine Maschine des Typs IX-GA-2475 wurde integriert in eine Linie, die Cerealien- und Müslimischungen mit Früchten verarbeitet in Mischungen bis zu sechs Komponenten. Die Produkte ähneln sich hinsichtlich ihrer Feuchtigkeit und Dichte. Es werden große Chargen in wenigen Formaten zwischen 400 und 500 Gramm Füllgewicht verpackt und ein hoher Ausstoß erzielt. Produktumstellungen kommen selten vor. Zwei weitere Linien wurden mit einem System IX-GA-2475 und einem IX-GA-4075 ausgerüstet. Diese Anlagen sind für anspruchsvollere Anwendungen bestimmt.

Hier verarbeitet Bioquelle sehr unterschiedliche Mischprodukte wie Trockenfrüchte, Sonnenblumenkerne oder Sojagranulate. Die Getreide und Trockenfrüchte stellen hohe Anforderungen an die Röntgenprüfsysteme, weil sie sich zum Beispiel bei der Feuchtigkeit stark unterscheiden. Die Abfüllung erfolgt in Standbeutel mit Wiederverschluss bei Formaten von 70 Gramm bis ein Kilogramm beziehungsweise 500 Gramm bis vier Kilogramm. Die Taktzahl und die Chargen fallen entsprechend kleiner aus. Es gibt viele Umstellungen, die nicht nur das Format, sondern auch das Produkt betreffen. Ein viertes Röntgenprüfsystem IX-GA-4075 wird flexibel in zwei Verpackungslinien mit unterschiedlichen Schlauchbeutelmaschinen eingesetzt. Das Gerät ist fahrbar und lässt sich leicht bewegen.

Die Röntgenprüfsysteme von Ishida sind grundsätzlich in der Lage, Verunreinigungen aus Metall, Glas, Stein oder Hartgummi aufzuspüren. Fremdkörper können auch durch metallbeschichtete Folienbeutel erkannt werden, unabhängig von Temperatur, Salz- und Wassergehalt des Produktes. Mit den Geräten ist es zudem möglich, nur bestimmte Teilbereiche eines Produktes zu prüfen. So lässt sich zum Beispiel der Versiegelungsbereich eines Beutels von der Untersuchung ausschließen. Eine Datenprotokollierung hilft dabei, wiederkehrende Fehlerquellen zu beseitigen und erlaubt Rückverfolgbarkeit. Bioquelle zum Beispiel speichert die Röntgenbilder ein Jahr lang für den Nachweis über ordnungsgemäße Produktions- und Verpackungsvorgänge.

Der Abfüller fährt mit den Verpackungslinien zumeist einen Zweischichtbetrieb, und der Ausstoß liegt zwischen 35 und 55 Packungen pro Minute und Linie. Gesteuert werden die weitgehend wartungsfreien Röntgenprüfgeräte per Touchscreen auf einer Windows-XP-Oberfläche. Bis zu 100 programmierbare Voreinstellungen ermöglichen einen Produktwechsel binnen fünf Minuten. Bei dem Müslihersteller gibt es eine verpflichtende Funktionsprüfung vor jedem Produktwechsel. Das bedeutet, es werden zunächst mit verschiedenen Fremdkörpern präparierte Produkte einzeln getestet. Eine Neukalibrierung verwandter Produkte nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch, komplett fremde Produkte sind entsprechend aufwendiger. Für Reinigungsmaßnahmen sind die Edelstahlkonstruktionen leicht zugänglich, und die Transportbänder können ohne Werkzeug entfernt werden. Bis heute arbeiten die Maschinen störungsfrei und ohne jeglichen Verschleiß.

Sicherheit zahlt sich aus

Die Röntgenprüftechnik ist inzwischen bei Bioquelle Pflicht - eine Linie ohne Röntgenprüfsystem darf nicht produzieren. Claudia Schrems bewertet die Investition als sehr erfolgreich: "Die Quote der Reklamationen war auch schon vorher äußerst gering. Wir betrachten die Röntgenprüfsysteme als eine Präventivmaßnahme, die das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für die Fremdkörperkontrolle immens geschärft hat." Außerdem informiert Bioquelle die Vorlieferanten über Ergebnisse der Fremdkörperkontrolle und verbessert so die Qualitätssysteme in den Prozessen generell. "Und selbstverständlich kommunizieren wir die hohen Sicherheitsstandards auch gegenüber dem Handel. Sie sind ein schlagkräftiges Argument in Verkaufsgesprächen", so Schrems. bw

Bioquelle...

...hat ihren Sitz in Steyr/Oberösterreich. Das Familienunternehmen wurde 1975 gegründet und war damals Pionier im Bereich ernährungsphysiologisch wertvoller Bio-Lebensmittel und deren Platzierung im Lebensmitteleinzelhandel. Wegen des rasanten Wachstums in den 90er Jahren wurde in der Produktion von Handarbeit auf Hightech umgestellt. Heute vertreibt Bioquelle Müslis, Trockenfrüchte und Nüsse unter Eigenmarken wie Knusperli und Mix-Max Fruits sowie Soja-Drinks und -Desserts unter den Marken Alpro und Pro Soja. Für Handelskunden werden auch deren Marken produziert. Für den Export bis hin nach Japan sind rund acht Prozent der Produktion bestimmt. Mit 60 Mitarbeitern erzielte Bioquelle in 2011 einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro.

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