Bootskran am Edersee

40 Meter Hubhöhe am Yachthafen

Der Yachthafen Rehbach am Edersee brauchte einen neuen Bootskran. Kräftiger sollte er sein, ohne Änderungen an den bauseitigen Fundamenten hervorzurufen. Vetter-Krantechnik konstruierte den passenden Kran.

Der neue Vetter-Schwenkkran im Yachthafen Rehbach. (Bild: Vetter)

Im kleinen Örtchen Rehbach am Edersee sind Campingplatz, Badestrand und natürlich der Yachthafen ein Touristenmagnet. Seit dem vergangenen Herbst ist der Yachthafen Rehbach mit dem neuen Bootskran des Siegerländer Kranherstellers Vetter Krantechnik nun um eine Attraktion reicher. Zwar setzte man in Rehbach bereits seit Jahren auf einen Vetter-Bootskran, aber der war mit vier Tonnen Tragfähigkeit nun nicht mehr zeitgemäß. Es musste ein etwas kräftigerer Kran her. Die Herausforderung für Vetter war, einen Kran zu konstruieren, der zwar leistungsfähiger als der alte Kran ist, aber keine Änderungen an den bauseitigen Fundamenten erfordert.

Der neue Kran hat nun eine variable Tragfähigkeit in Abhängigkeit von der Ausladung. Die Auslegerlänge beträgt insgesamt 13,5 Meter. Bis zehn Meter Ausladung kann der Kran sechs Tonnen heben, bei 12,5 Metern noch vier Tonnen und an der Spitze immerhin noch zwei Tonnen. Besonders anspruchsvoll war hierbei die Elektrik des Krans, die nach aktueller Maschinenrichtlinie redundant ausgeführt sein muss. Der Kran beeindruckt aber nicht nur durch seine Höhe von etwa elf Metern, sondern auch mit einer gewaltigen Hubhöhe von 40 Metern, damit auch bei Niedrigwasser ein Kranbetrieb gewährleistet ist. Die hierfür benötigte Seilwinde mit Gegengewicht wurde besonders schlank ausgeführt, um die Gefahr von Kollisionen mit Schiffsmasten zu reduzieren. as

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