Transportsysteme

Neue Shuttle-Generation mit Echtzeit-Monitoring

Montratec zeigt auf der Motek Neuheiten des Schienen- und Shuttle-Transportsystems Montrac zur Effizienzsteigerung: Echtzeit-Monitoring- und Steuerungstechnologie sowie die autonome Sensortechnologie der neuen Shuttle-MSH5-Generation.

Die autonome Sensortechnologie der neuen Shuttle-MSH5-Generation überwacht Kurven- und Rückwärtsfahrt sowie die Fahrstrecke. © Montratec

„Mit dem Einsatz der intelligenten Digitalisierungstechnologie von Montrac können Produktions- und Logistikprozesse vernetzt werden und unsere Kunden noch effizienter, flexibler, sicherer und kostengünstiger produzieren. Wir nennen das Productivity Ensurance“, so Sven Worm, Vorsitzender der Geschäftsführung von Montratec. „Dabei nutzen wir die Echtzeitverfügbarkeit aller Systemdaten, um den aktuellen Zustand von Montrac bis hin zu allen Einzelkomponenten permanent zu überwachen, vorausschauend zu steuern und nachhaltig zu optimieren.“

Das Unternehmen will auf der Messe einen kompletten Loop des Schienensystems inklusive unterschiedlicher Transportshuttles aufbauen. „In Livepräsentationen zeigen wir die Umsetzung digitaler Automation, Predictive Maintenance am Beispiel einer Montrac-Weiche sowie die Features der neuen Shuttle MSH5 Generation“, erläuter Worm.

Aufgrund der modularen und platzsparenden Bauweise von Montrackönnen auch individuelle Intralogistik-Lösungen für Kunden mit schwierigen räumlichen Verhältnissen und komplexen Produktionsprozessen geliefert werden. Das nach dem Baukastenprinzip aufgebaute Transportsystem besteht aus einem verzweigten Aluminium-Monoschienensystem und unterschiedlichen, autonom gesteuerten Transport-Shuttletypen, die eigenständig sowohl untereinander als auch mit der Fahrstrecke kommunizieren. Dank der dezentralen Steuerung des intelligenten Material Flow Controller (MFC) sind Status und Bewegung jedes Shuttles bekannt. „Die Hightech-Steuerung stellt sicher, dass die Shuttles stets zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind und selbststeuernd ihr individuelles Transportziel finden. Durch die Automatisierung erhöhen wir den Produktionsdurchsatz und steigern die Effizienz“, bekräftigt Worm.

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Mittels Echtzeit-Visualisierung der MFC-Daten aller Systemkomponenten auf mobilen Endgeräten hat der Kunde Zugriff auf sämtliche Systeminformationen und kann jedes Shuttle zu jeder Zeit auf der Monoschiene verfolgen oder manuell steuern. Zusätzlich kann anhand der erfassten Systemdaten bereits Predictive Maintenance für die Montrac-Weichen betrieben werden. Diese senden bei Abweichung von den erwarteten Normwerten nicht nur spezifische Fehlermeldungen an das Steuerungssystem, sondern setzen darüber hinaus ein optisches Signal ab.

Jedes Shuttle kann ohne Beeinträchtigung des Produktionsprozesses mit einem Handgriff aus dem laufenden System entfernt oder ausgetauscht werden. Dank der intelligenten Steuerung kennt auch ein ausgetauschtes Shuttle automatisch das ursprüngliche Transportziel.

Durch den modularen Aufbau der dezentralen Steuerungseinheit und dessen individueller kundenspezifischer Konfiguration lassen sich nicht nur alle Entscheidungsstellen auf der Monoschiene sondern auch externe Prozessanlagen effizient in ein übergreifendes Steuerungsmodell einbinden. Der MFC kann über unterschiedliche standardisierte Automationsschnittstellen sowohl mit sämtlichen Systemkomponenten als auch mit der übergeordneten SPS-Steuerung kommunizieren und ermöglicht eine ERP-Systemanbindung.

Das 5-strahlige Sensormodul der neuen Shuttle-MSH5-Generation überwacht selbständig sowohl Kurvenfahrten (Curve Control) als auch Rückwärtsfahrten (Direction Control) der Shuttles. „Aufgrund des optimierten Sensormoduls wird nun eine breitere Detektionsfläche gesehen und die Überwachung auch breiterer Werkstückträger gesichert“, erklärt Worm und fügt hinzu: „Zudem maximieren wir die Sicherheit der Mitarbeiter, da die Sensorik sich nähernde Personen oder Gegenstände erkennt und das Shuttle automatisch stoppt, so dass Zusammenstöße verhindert werden.“ as

Halle 4, Stand 4522

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