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Lithium-Ionen-FahrzeugeJungheinrich: Großauftrag aus Mexiko

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Seglo Logistics hat insgesamt 118 Lithium-Ionen-Fahrzeuge bei Jungheinrich bestellt, davon 19 Schubmaststapler vom neuen Typ ETV 216i. Eingesetzt werden sie in einnem neuem Automobilwerk im mexikanischen San Luis Potosí.

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Vertikalkommissionierer EKS 210/312Mehr Flexibilität und Produktivität

Kommissionierer-Baureihe kommuniziert per RFID
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Vertikalkommissionierer EKS 210/312: Mehr Flexibilität und Produktivität
Die Kommissionierer EKS 210/312 von Jungheinrich, die im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen, sind mit RFID-Technologie ausgerüstet. Dadurch kann das Lagerverwaltungssystem die Position der Stapler jederzeit genau definieren und das Fahrzeug automatisch an die richtige Stelle im Gang navigieren.

In diesem Frühjahr bringt Jungheinrich zwei neue Fahrzeuge auf den Markt: die Vertikalkommissionierer EKS 210 und EKS 312 der Baureihen 2 und 3. Während es sich beim EKS 312 um die Neuentwicklung einer bereits seit Jahren erfolgreichen Kommissionierer-Baureihe handelt, erlebt die Baureihe 2 im Jahr 2009 ihre Premiere. „Die Einführung dieser neuen Baureihe trägt dem Wandel in der Logistik sowie der in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Bedeutung des Kommissionierens Rechnung“, erläutert Sebastian Riedmaier, Leiter Produktmanagement und Produktmarketing für Systemfahrzeuge bei Jungheinrich. Im Mittelpunkt der Entwicklung habe die Anforderung nach hoher Pick-Leistung, eine lange Einsatzdauer sowie ein Höchstmaß an Flexibilität gestanden. Riedmaier: „Aus diesem Grund haben wir uns für zwei unterschiedliche Fahrzeugkonzepte entschieden.“

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RFID schafft Flexibilität

Die Vertikalkommissionierer EKS 210/312 sind serienmäßig mit der RFID-Lagernavigation ausgestattet. Das Fahrzeug kommuniziert dadurch nicht nur mit dem Boden, sondern auch mit dem Lagerverwaltungssystem (LVS). „Die Informationen des Lagerverwaltungssystems gehen direkt in die Steuerung des Staplers“, erläutert Sebastian Riedmaier.

Basis für die Lagernavigation sind die Module „Horizontal-Positionierung“ und „Hubhöhen-Vorwahl“. Der Kommissionierer erhält vom LVS Kommissionieraufträge, die der Bediener nur noch per Klick am Terminal annehmen muss. Das LVS sendet der Stapler-Steuerung daraufhin die nächste Pickposition. Der Fahrer steuert den Gang an, in dem die Ware lagert. Innerhalb des Ganges beginnt anschließend die halbautomatische Anfahrt des Lagerplatzes durch das Fahrzeug. „Die gewünschte Regalposition wird nach Freigabe durch den Bediener auf kürzestem Weg, mit optimaler Geschwindigkeit und niedrigstem Energieeinsatz automatisch angefahren“, so Riedmaier weiter. „Der Fahrer muss nur noch den Fahrtaster bedienen“.
Erste Tests zeigten, dass man bei der Nutzung dieses Systems mit einer Steigerung der Umschlagleistung bis 25 Prozent rechnen kann. Zudem wird der Fahrer entlastet, da er völlig entspannt und „ohne Wegsuche“ zur richtigen Stelle gebracht wird. Ähnlich dem Prinzip „Pick-by-Light“ leuchtet beim Erreichen der richtigen Position eine Lampe an der entsprechenden Seite des Fahrzeuges auf. Sie weist den Fahrer darauf hin, ob er aus dem linken oder rechten Regalfach zu kommissionieren hat. Riedmaier: „Das erhöht die Pick-Qualität erheblich.“

Einsatz im Breit- und Schmalgang

Der EKS 210 ist dank seiner kompakten Bauweise flink und wendig. Die Rahmenbreite des im Moosburger Jungheinrich-Werk gefertigten Fahrzeuges liegt bei nur 90 Zentimeter, die Länge bei knapp über 2,70 Meter. Das Gerät kommt auf Spitzengeschwindigkeiten von neun Kilometer in der Stunde. Der Wenderadius liegt bei 1.550 Millimeter. Das Fahrzeug hat eine Tragfähigkeit von 1.000 Kilogramm und kann sie in Hubhöhen bis 6.000 Millimeter ausnutzen. Der EKS 210 wurde speziell für die freie Verfahrbarkeit im Breitgang optimiert, kann aber auch systemintegriert – also vom Lagerverwaltungssystem gesteuert – im Schmalgang eingesetzt werden. „Damit hat das Fahrzeug die volle Flexibilität, die heute der Markt verlangt“, betont Riedmaier.

Beim EKS 312 handelt es sich um ein leistungsstarkes Fahrzeug mit hoher Tragfähigkeit und Stabilität. Das Gerät kann Lasten bis 1.200 Kilogramm heben. Die maximale Hubhöhe beträgt 9.500 Millimeter, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 10,5 Kilometer in der Stunde.

Mit einer Gesamtbreite von einem Meter und etwa 3,30 Meter Länge ist der EKS der Baureihe 3 nur unwesentlich größer als jener der Baureihe 2. Der Wenderadius liegt bei 1.650 Millimeter. Das Fahrzeug wurde speziell für große Hubhöhen konzipiert, kommuniziert mit dem Lagerverwaltungssystem und steht somit für eine hohe Effizienz im Schmalgang.

Der EKS der Baureihen 2 und 3 steht laut Anbieter bezüglich Leistung und niedrigem Verbrauch an der Spitze im Markt. Hauptgrund hierfür sei, so Riedmaier, der Einsatz der vierten Drehstrom-Generation, die von Jungheinrich vor mehr als zwölf Jahren in den Markt gebracht wurde. Eine wichtige Rolle spiele in diesem Zusammenhang auch die Kompakthydraulik mit gegossenem Hydraulikblock: „Der besonders niedrige Innenwiderstand führt zu deutlich weniger Energieverbrauch unseres Fahrzeugs.“

Ergonomie im Mittelpunkt

Die Jungheinrich-Konstrukteure haben den Staplerfahrer aktiv in die Entwicklung einbezogen. Das Ergebnis ist ein Produkt, „das auch unter ergonomischen Gesichtspunkten seinesgleichen sucht“, so Riedmaier. Der benutzerfreundliche Einstieg – mit 245 Millimeter Tritthöhe der niedrigste seiner Klasse – schont nicht nur die Kräfte und Gelenke des Fahrers, sondern erhöht auch dessen Sicherheit. Die Fahrerkabine hat neben klaren Konturen ein großes Platzangebot mit 50 Millimeter mehr Kopffreiheit im Vergleich zum Vorgängergerät sowie entsprechende Ablagen für die notwendige Ordnung am Arbeitsplatz. Für sehr gute Sichtverhältnisse in Antriebsrichtung (also mit der Last im Rücken) sorgen die Panorama-Hubgerüste von Jungheinrich. Weil jeder Einsatz andere Anforderungen an Fahrer und Fahrzeug stellt, wurde der neue EKS mit einem flexiblen und in der Höhe verstellbaren Bedienpult ausgerüstet. „Damit können sowohl kleine als auch große Fahrer den Kommissionierer ergonomisch einwandfrei bedienen“, erläutert Sebastian Riedmaier. Zudem ist es möglich, für schnelle Fahrten über lange Strecken das Modul „Vorwärtsfahrt“ zu wählen. Das Gerät fährt dann mit der Last im Rücken in Antriebsrichtung. Bei hohen Pick-Raten und kurzen Wegen kann der Fahrer den EKS mit dem Modul „Rückwärtsfahren“ bequem in Lastrichtung steuern. Bei einem so genannten Mischeinsatz ist eine beidseitige Handhabung des Bedienpults sinnvoll. Damit entfällt das permanente Umdrehen, was aktiv zum Gesundheitsschutz des Fahrers beiträgt. Ähnliches gilt für das Kommissionieren. Dank einer auf ein Minimum reduzierten Pultwand muss sich der Bediener beim Zusammenstellen von Teilmengen auf die vor ihm befindliche Palette nicht mehr soweit wie sonst üblich nach vorn beugen – was die Bandscheiben erheblich entlastet. Der serienmäßige Zusatzhub lässt sich zudem auf Knopfdruck auf die für den Fahrer beste Kommissionierhöhe einstellen.

Weitere Features runden das Bild der neuen Baureihe von Jungheinrich ab: Hierzu zählen beispielsweise größere Wartungsintervalle und damit einhergehend reduzierte Lebensdauerkosten. Durch den Einsatz von redundanten zweikanaligen Rechnersystemen im EKS werden bereits zukünftige Sicherheitsanforderungen eingehalten. Hinzu kommt ein auf den Kunden abgestimmtes Personenschutzsystem für das Schmalganglager, das Jungheinrich ab Werk aufbaut. PR/gm

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