Vereinzeler Delta EL

Ohne Pneumatik

Mit Entwicklung der weltweit ersten elektrisch gesteuerten Vereinzeler mit Dämpfung Delta EL hat Wörner nicht nur die Wirtschaftlichkeit von Materialflusssystemen durch Verzicht auf jegliche Pneumatik verbessert, sondern ergänzend zur sanften Dämpfung beim Stoppen von Werkstückträgern erstmals auch deren sanftes Freigeben realisiert. In den Vereinzelern dieser Baureihe übernimmt eine elektrisch angetriebene Kulisse das Heben, Absenken und Ausfahren des Anschlags. Über die Hebelwirkung zum Absenken der Anschlagplatte entsteht sofort ein hohes Moment, das im Verlauf der Abwärtsbewegung nachlässt. So steht im Augenblick der Freigabe eines anstehenden Werkstückträgers - in der Phase, in der sie gebraucht wird - die größte Kraft zur Verfügung. Die neuen elektrischen Vereinzeler entsprechen in ihrer Baugröße den herkömmlichen pneumatischen Geräten. Die Dämpfung zum Stoppen von Werkstückpaletten hat Wörner auch hier mit der patentierten Spezialstoßdämpfung der Delta-Baureihe gelöst. Damit wird jeder Werkstückträger unabhängig vom Grad der Bestückung erschütterungsfrei auf exakte Endposition gedämpft. Als Pendant dazu sorgt eine ausgeklügelte Mechanik erstmals auch für ein sanftes Freigeben der aufgestoppten Werkstückträger. Dazu neigt sich die Anschlagplatte mit einsetzender Abwärtsbewegung leicht nach hinten und gibt auf diese Weise den Werkstückträger sanft statt ruckartig frei. Im Vergleich zu herkömmlichen Vereinzelern reduzieren sich die Beschleunigungskräfte bis 90 Prozent. Dank sanftem Stoppen und Freigeben lassen sich auch für empfindliche Produkte mit maximalen Fördergeschwindigkeiten die Zykluszeiten reduzieren. Die neuen elektrischen Vereinzeler sind nicht nur viel leiser, sondern auch erheblich wirtschaftlicher. Mit ihnen kann in Materialflusssystemen endlich ganz auf Pneumatik verzichtet werden. Im direkten Vergleich der Stromversorgungskosten pro Zyklus zwischen pneumatisch und elektrisch angetriebenen Vereinzelern liegen die Energiekosten des Delta EL bei etwa 40 Prozent, ohne dabei die Abschreibung einer Druckluftanlage, deren Betriebskosten oder gar Leckagen in Pneumatikleitungen zu berücksichtigen. Die Einsparung der Pneumatik hat zugleich eine erhebliche Vereinfachung des Installationsaufwandes zur Folge, weil Pneumatikventile und -leitungen entfallen. Darüber hinaus ist in den kompakten Gehäusen die Sensorik zur Abfrage der oberen und unteren Position des Anschlags bereits integriert. Mit dem Eingangs-/Ausgangsmodul des Herstellers lassen sich die Vereinzeler über verschiedene Bussysteme (Profibus DP, DeviceNet, ProfiNet IO, EtherNet/IP, AS-i) einbinden. Auch die direkte Anbindung über ein Kabel an die dezentralisierte Automatisierungslösung Siemens ET200pro für Profibus DP und Profinet ist ohne Weiteres möglich. PR/pb

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