Fördertechnik

Hygienische Fördertechnik

Vieles dreht sich ums Bewegen
Zum Antrieb der Förderbänder in einem Fleischzentrum entschieden sich die Planer für den Einsatz von speziellen Trommelmotoren. Sie überzeugen durch den platzsparenden und einfachen Einbau sowie durch die guten hygienischen Eigenschaften.

Oft werden Förderbänder entweder durch sekundärangetriebene Vierkantwellen oder über schmale Kettenräder angetrieben, die auf dem Trommelmotor angebracht sind. Beide Lösungen eignen sich nicht für alle Anwenden. Während bei der erstgenannten Konstruktion nur mit Aufwand eine hohe Schutzart zu erlangen ist, führt die andere zwar zu einer hohen Schutzart, ist jedoch aufwändig zu reinigen und nutzt die Glieder der Transportbänder an der Führung stärker ab, was frühere Reparaturen und Investitionen mit sich bringt.

Die hier gezeigte Lösung hat die hohe Schutzart IP66. Die vollflächige Formgummierung der Trommelmotoren ermöglicht es, die Kunststoffförderbänder direkt und vollflächig anzutreiben. Das schont die Förderbandglieder vor Abnutzung und macht die Gesamtlösung hygienisch und wartungsfrei. Durch den über die gesamte Breite gehenden Kontakt des Trommelmotors mit der Kette sind die erwähnten Probleme hier nicht vorhanden. Die Reinigung ist einfacher und die Abnutzung der Förderbänder geringer. Eine konstruktive Besonderheit in der Anlage ist der Ausschleuser. Er ermöglicht das seitliche Wegbringen der Eurokisten selbst aus einer fließenden Stauförderstrecke. Andere Konstruktionen schieben über vor- und rücklaufende Zylinder die Kisten seitlich vom Band. Die neue Lösung arbeitet hingegen mit quer zum Förderstrom laufenden Bändern, an denen eine Art Schieber befestigt ist, der eine Eurokiste ohne Rücklauf selbst aus einer gestauten Gruppe von Behältern ausschleust. Angetrieben wird auch er mit Trommelmotoren der Firma BDL. ma

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