Speed7-CPUs

Kapazitätssteigerung durch Umbau

Fast verdoppeln konnte Merrild Kaffe in DK-Kolding ihre Verpackungskapazität auf den bestehenden Anlagen. Möglich wurde dies durch den Einbau der schnellen Speed7-CPUs von Vipa. Normalerweise liegt die Grenze für diese Art Packmaschinen, die in Schritten verpacken, bei 40 Operationen pro Minute. Diese Grenze hat Merrild längst überschritten. Unter anderem auch dadurch, dass die Packmaschinen mit neuen, leistungsstärkeren Servomotoren ausgestattet wurden. Das Unternehmen verarbeitet und verpackt ein Drittel des Kaffees, der jährlich in Dänemark konsumiert wird und hat keinen Platz für neue Verpackungsanlagen. Deshalb müssen die vorhandenen Anlagen schneller laufen. Somit ist die Zykluszeit entscheidend, um Engpässe zu vermeiden. Nach der Aufrüstung können die beiden Maschinen jetzt 25 bis 30 Prozent mehr Kaffee bewältigen als vorher. Speed7-CPUs gehören nach Anbieterangaben zu den schnellsten CPUs der Welt und sind mit Step7 von Siemens programmierbar und voll kompatibel. So können Vipa- und Siemens-CPUs auch gemeinsam in einer Applikation geschaltet werden. Das Konzept der Speed7-CPUs ist so aufgebaut, dass rechts von der CPU, wie üblich, eine serielle Karte installiert ist, links aber hat Vipa einen so genannten Speed-Bus konstruiert, der parallel mit jeder einzelnen I/O-Adresse kommuniziert. Dies ergibt eine schnelle Reaktionszeit. Mit einer Input-Karte am Speed-Bus kann ein Impuls von bis zu 100 Kilohertz gezählt werden. Die Backplane-Zeit ist, laut Hersteller, bis zu sieben mal schneller als Standard. Profibus und Ethernet sind in den Speed7-CPUs ohne Mehrpreis als Standard integriert. Mit dem Ethernet-Interface kann man über die CPU online gehen, oder sie, wie Merrild, an ein Bedienpult anschließen. up

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