Heben und Bewegen

Quer durch die Halle

Gleiswagen zum Materialtransport
Zum innerbetrieblichen Bewegen von Elektromotoren und Komponenten zwischen zwei Fabrikationshallen fertigt ein Transportspezialist aus Tauberbischhofsheim eine komplette schienengebundene Einheit.

Eine neue Transporteinheit ersetzte bei einem Elektrokonzern ein aus den 30er Jahren stammendes Lorensystem, das die Bediener noch über ein spezielles Zugfahrzeug schoben. Die neue Einheit besteht aus einem batterieelektrisch angetriebenen Gleiswagen bis 60 Tonnen Nutzlast und bis zu drei nicht angetriebenen Gleiswagen mit jeweils 100 Tonnen Zuladung. Die Waggons lassen sich je nach Bedarf über Verbindungsstangen zusammenkoppeln und ergeben so einen ganzen Lastzug.

Der angetriebene Gleiswagen kann aufgrund seiner Eigenmasse sowohl un­beladen als auch beladen Gesamtzuggewichte von 120 Tonnen bewegen. Beim Fahrwerk bauten die Tauberbischhofsheimer auf eine Anordnung von vier Gleisrädern, wobei beide Achsen ein wartungsfreier Drehstromantrieb antreibt. Die Batterie ist ebenfalls wartungsfrei und das Ladegerät brachten die Konstrukteure im Gleiswagen unter. Somit kann der Fahrer an verschiedenen Positionen auf der Gleisstrecke je nach Bedarf den Akku nachladen.

Das Transportsystem ist nur 600 Millimeter hoch. So kann der Bediener Tore auch mit Last problemlos durchfahren ohne dass Gefahr besteht, dass die Ladung hängen bleibt. Am angetriebenen Gleiswagen gibt es induktive Sensoren, die beim Überfahren von Aluminiumplatten den Gleiswagen am Gleisende sicher abbremsen. Der Antriebswaggon selbst wird mit einer Funkfernbedienung gesteuert, was dem Benutzer des Fahrzeugs die Möglichkeit gibt, bei eventuellen Gefahren auf dem Gleis das Fahrzeug sicher zu stoppen. (ma)

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