Korrosionsschutz beim Transport

Korrosion vermeiden

Die jährlichen Kosten durch Korrosionsschäden bei technischen Gütern werden auf annährend vier Prozent des Bruttosozialproduktes geschätzt, berichtet das Fraunhofer Institut. Erhebliche Einsparpotenziale lassen sich jedoch durch eine optimale Verpackung erzielen. Funktionalität steht hier an erster Stelle. Für den temporären Korrosionsschutz „auf Reisen“ bietet Evers aus Oberhausen zwei Methoden an: Zum einen die VCI-Methode, bei der flüchtige Korrosionsinhibitoren in verschiedene Verpackungswerkstoffen eingearbeitet wurden. Die Folien, die die Oberhausener vertreiben, sind in verschiedenen Konfektionsformen, wie zum Beispiel Flach-, Schlauch-, Stretch- und Luftpolsterfolie, Beutel und Hauben lieferbar. Zusätzliche Leistungsmerkmale wie UV-Schutz, erhöhte mechanische Festigkeit, Transparenz und Flammhemmung sind zu der Korrosionsschutzwirkung kombinierbar. Evers vertreibt zudem VCI-Papiere sowie ein Korrosionsschutzöl, welches vorwiegend zur Vorbehandlung besonders empfindlicher Metalloberflächen genutzt wird. Im Kampf gegen den Rost hat das Unternehmen zum anderen auch Trockenmittelprodukte des schwedischen Herstellers Absortech im Angebot. Bei diesem Verfahren wird die Luftfeuchtigkeit mit Hilfe von Calcium-Chlorid zu Salzwasser umgewandelt. Dieses wird im Trockenmittelprodukt (Kunststoffbehälter) aufgefangen, kann also nicht mehr entweichen, und am Zielort einfach im Abwasser entsorgt. Die Trockenmittel-Produkte sind als Kunststoffstäbe und -Boxen, Gelkissen und Beutel erhältlich. Die Anzahl der benötigten Trockenmittel ist abhängig von Reisedauer, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen, Packgut, Luftvolumen im Container, Containerqualität, Feuchtigkeit in Containerböden und Holzpaletten. kf

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