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Proant von InsystemsAutonomes FTS transportiert Paletten

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Insystems hat bei einem italienischen Automobilzulieferer mit Sitz in Pisa ein autonomes Fahrerloses Transportsystem für den Transport von Paletten implementiert. Das Proant AGV 576 kann einzelne oder gestapelte Paletten automatisch vom Boden aufnehmen und an einem Zielort abgeben.

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GebrauchtstaplerwerkWie neu!

Drei Jahre Gebrauchtstaplerwerk bei Dresden
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Gebrauchtstaplerwerk: Wie neu!
Das macht nur Jungheinrich: Gebrauchtstapler in Premiumqualität aufarbeiten. Was vor drei Jahren in der Nähe von Dresden als Versuchsballon startete, entpuppt sich als Erfolgsgeschichte.

Wenn ein Stapler hart gearbeitet hat, in die Jahre gekommen ist und ein Lifting benötigt, gehört er noch lange nicht zum alten Eisen. In einer Werkstatt lässt er sich aufarbeiten. Dort hat es begonnen: Jungheinrich, Spezialist für Flurförderzeuge und Intralogistik, hat am 1. Juni 2006 in Klipphausen bei Dresden eine solche „Werkstatt“ eröffnet. In der vormaligen Niederlassung des Hamburger Unternehmens arbeiteten zunächst 20 Mitarbeiter. Die Vorgabe lautete: Jungheinrich als Premiumanbieter richtet auch seine gebrauchten Stapler ausschließlich in Premiumqualität wieder her. Was die Halle verlässt, ist im Top-Zustand und wie neu. Allerdings: In eben einer solchen Werkstatt lassen sich nur kleine Stückzahlen umsetzen. So begannen die Mitarbeiter unter der Leitung von Produktionschef Andreas Israel zu überlegen: Wie lässt sich Gebrauchtstapler-Aufarbeitung in industrielle Fertigung umsetzen?

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Staplerlifting in Fließfertigung

Umräumen, neu strukturieren, anbauen war angesagt. Mittlerweile verhelfen 64 Mitarbeiter gebrauchten Staplern in Fließfertigung zu einem neuen Leben. Bei der Warenaufnahme erhalten sie erst einmal einen gründlichen Check und ihre „Arbeitskarte“. Alle Teile, die zum üblichen Relaunch gehören, sind im Werk auf Lager – alle anderen Komponenten, die darüber hinaus ausgetauscht werden müssen, zum Beispiel kaputte Scheiben, werden neu geordert. Bei Elektrostaplern wird an dieser Stelle zudem die Batterie entnommen und zu einem Partnerbetrieb geschickt, der das Aufarbeiten übernimmt.

Es folgt die komplette Demontage. Bis auf die Stapler-Knochen sozusagen. Auch die Farbe muss runter – nur so sind etwaige Spannungsrisse im Rahmen zu erkennen. Alle Scharniere und beweglichen Teile werden geprüft. Verbrauchte Motoren werden entsorgt, die Sitze, Lager – kurzum: alle verschleiß- und sicherheitsrelevanten Teile werden erneuert. Insbesondere das Hubgerüst – neben dem Antrieb das zweite Kernstück des Staplers – wird komplett zerlegt; Kette, Schläuche, Lager erneuert. Die Lauffläche am Hubgerüstrahmen wird glattgeschliffen, und am Ende ist der Hubmast wie neu.

80 Prozent werden ausgetauscht

Nach dem Schleifen und Lackieren wird der Stapler in der Abteilung Montage wieder zusammengesetzt. Jedes einzelne Fahrzeugteil ist mit einer Zahl gekennzeichnet und „seinem“ Stapler eindeutig wieder zuzuordnen. Beim Finish erhält er die notwendigen Aufkleber und Kennzeichnungen sowie optisch den letzten Schliff. Der technische End-Check ist gründlich und beinhaltet selbstredend auch den „Stapler-TÜV“. Jedes Fahrzeug ist von Grund auf überholt und absolut neuwertig – einen „guten“ gebrauchten oder „schlechten“ gebrauchten Jungheinrich-Stapler gibt es in Klipphausen nicht – alle verlassen das Werk gleichermaßen in Premiumqualität. Auf den ersten Blick sind sie nicht zu unterscheiden von neuen Geräten, auch nicht auf den zweiten – natürlich weiß es der Fachmann, und nur an den Felgen erkennt man sie gleich: Neue Stapler haben weiße, gebrauchte haben schwarze Felgen. Freilich sind die tatsächlichen Betriebsstunden eines jeden Fahrzeugs verbrieft – Schummelei gibt es also nicht. Rund sechs Wochen sind die Stapler „auf Kur“. Auf die „Gebrauchten“ wartet ein neues Arbeitsleben – im Ein- oder Zweischichtbetrieb bei kleineren Unternehmen oder auch bei größeren Firmen als Teil einer gemischten Flotte. Großes Interesse kommt zum Beispiel aus Tschechien und Polen. Im Preis liegt ein gebrauchter Stapler rund 30 Prozent unter dem des entsprechenden Neufahrzeugs; er ist abschreibbar wie ein neuer und kann seinerseits sogar noch einmal generalüberholt werden – für ein drittes Leben sozusagen. Grundsätzlich gilt, dass die Aufarbeitung wirtschaftlich sein muss und für den Endkunden relevant.

Standard ist Premium

„Unser Testballon hat funktioniert“, freut sich Ralf Bangert, Geschäftsführer des Gebrauchtgerätezentrums Dresden in Klipphausen. „Wir konnten die Abläufe optimieren und unsere Premium-Gebrauchtstapler im Verlaufe der drei vergangenen Jahre im Markt etablieren“. Aus der einstigen „Werkstatt“ ist eine erfolgreiche GmbH geworden, die als Dienstleister von sämtlichen Jungheinrich-Niederlassungen in ganz Europa Stapler entgegennimmt – zum Beispiel Leasing-Rückläufe – und sie auch dorthin wieder zurückbringt. Auf diese Weise ist in allen Niederlassungen des Hamburger Unternehmens, ganz gleich in welchem Land, gleiche Aufarbeitungsqualität gewährleistet. Petra Born

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