Flurförderzeuge

Am besten in Deutschland

Neues Niederhubwagenwerk geplant
Der Hamburger Hersteller von Flurförderzeugen Jungheinrich wappnet sich mit kräftigen Investitionen für die Zukunft. Das Unternehmen profitiert von den guten Standortbedingungen in Deutschland.

Die Veränderungen im Produktionskonzept bei Jungheinrich sind weit fortgeschritten. In Moosburg hat eine neue Produktionslinie für Hochregalstapler den Betrieb aufgenommen. Auch in Norderstedt sind die Strukturmaßnahmen so gut wie abgeschlossen; das zentrale Entwicklungs- und Testzentrum in Norderstedt arbeitet bereits seit mehreren Monaten. Damit hat das Unternehmen mitten in Europa – nahe seinen Kernmärkten – hoch produktive und kosteneffiziente Werke geschaffen. Rund 40 Millionen Euro hat es seit 2004 in das Werk Norderstedt investiert, in Moosburg waren es annähernd 30 Millionen Euro. Wachstumsraten beim Auftragseingang im zweistelligen Bereich führen insbesondere den Standort Norderstedt derzeit an seine Belastungsgrenzen; hier sollen 70 weitere Arbeitsplätze entstehen. Um neue Kapazitäten zu schaffen, wird das Unternehmen ein weiteres Produktionswerk in Deutschland errichten: Ab Ende 2008 sollen in … in Ostdeutschland Niederhubwagen gefertigt werden. Etwa 140 Arbeitsplätze werden dort entstehen,

Interessant ist der Standort Deutschland für Jungheinrich aus mehreren Gründen: Politische Stabilität, sehr gute Infrastruktur, hoch motivierte und gut ausgebildete Arbeitskräfte. Die deutsche Ingenieurausbildung und die hieraus resultierende Kompetenz im Entwicklungsbereich erachten die Hamburger als wesentliches Element für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland. Die Flexibilität nimmt zu, und die Zusammenarbeit im Produktionsverbund ist nicht durch Sprachbarrieren erschwert. Außerdem ist der Weg zu den meisten Kunden von Deutschland aus nicht weit – ein wichtiger Faktor bei großen und schweren Produkten wie Gabelstapler. Die Vermeidung langer Lieferzeiten war auch ein wichtiger Grund für die Errichtung eines Montagewerks für Elektro-Niederhubwagen im chinesischen Qingpu, einem Vorort von Shanghai – seit August 2006 entstehen dort Geräte für den asiatischen Markt; wesentliche Komponenten kommen aus Norderstedt.

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Nicht neu, aber nahezu neuwertig sind die Stapler aus dem Gebrauchtgeräte-Zentrum in Klipphausen bei Dresden. Mitte 2006 hat das Unternehmen hier die Aufarbeitung gebrauchter Stapler gebündelt. In flexibler, industrieller Linienfertigung werden die Gebrauchtgeräte – meist Rückläufer aus auslaufenden Finanzierungsverträgen – auf einen zweiten Lebenszyklus vorbereitet. Die Geräte – ausschließlich mit Originalteilen bestückt - sind besonders für kleinere Kunden eine wirtschaftlich interessante Alternative. Allein 2007 steht die Aufarbeitung von rund 3.800 Geräten an.

Der Hamburger Premiumanbieter von Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik bekennt sich ausdrücklich zum Standort Deutschland. Erich Kirschneck betonte, sondern weil Profitstabilität. pb

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