Elektrische Stellantriebe

Sieht auch gut aus

Qualität und Leichtläufigkeit in modernes Umfeld integriert
Die patentierten Eepos-Fahrwerke sorgen für leichten, verkantfreien Lauf und gleichmäßige Lastverteilung. (Fotos: PR Eepos)
Im neuen Werk von Sipos wird nicht nur bei der Architektur auf Modernität gesetzt – auch bei den Handlingsystemen ist der Hersteller von elektrischen Stellantrieben für Kraftwerkstechnik, Wasserwirtschaft und Industrie auf dem neuesten Stand: Mit Kransystemen von Eepos.

Knapp 12.000 elektrische Stellantriebe pro Jahr liefert Sipos, eine ehemalige Siemenstochter, derzeit an internationale Hersteller von Großkraftwerken. Da weltweit der Energiesektor boomt, haben die gut 70 Mitarbeiter des Altdorfer Unternehmens alle Hände voll zu tun. Mit dieser speziellen Technologie beschäftigen sich nur wenige Unternehmen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wachstumsraten war ein Neubau im Gewerbegebiet Altdorf bei Nürnberg erforderlich: 4.000 Quadratmeter Fertigungsfläche und 1.500 Quadratmeter Büros entstanden nahe der A6 auf der grünen Wiese. Hier dominieren viele Einzelarbeitsplätze, an denen die variantenreichen Stellantriebe zusammengebaut werden. Nach Vorgaben und Qualitätsansprüchen des Unternehmens werden einzelne Komponenten von Zulieferern gefertigt und in die Montagebereiche geliefert.

Bei der Auswahl der Kransysteme hat sich das Unternehmen für das Eepos-System entschieden: Das Hängebahnsystem aus Aluminium passt in das Umfeld der neuen Fertigung und überzeugte die Altdorfer durch Leichtläufigkeit, schnelle Verfügbarkeit und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Vergleichsmessungen haben ergeben: Gegenüber handelsüblichen Hängebahn-Schienen benötigt der Bediener beim Eepos-System nur ein Drittel der Zugkraft, um Lasten zu bewegen. Das ist der verwindungssteifen Konstruktion des Aluprofils und den patentierten Fahrwerken zu verdanken; die Rollen sind so angeordnet, dass sich eine gleichmäßige Lastverteilung ergibt und ein Verkanten in der Schiene selbst bei Querzug nicht möglich ist. Die Fahrwerke laufen mit großen, verschleißfesten Kunststoffrädern leise.

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Die Anlage lässt sich einfach planen – ein wichtiger Aspekt, um das Handlingsystem optimal auf die gewünschte Einbausituation anzupassen. Der Hersteller bietet dazu bedienerfreundliche Tools und Produktdaten in 2D und 3D sowie alle relevante Informationen über die Homepage an, wo sie zum Download zur Verfügung stehen. In Altdorf wurde das leichte Kransystem einfach über Anhängungen an die Träger der bestehenden Hallenkonstruktion angeschraubt. Mit dem Systembaukasten samt Befestigungskomponenten gelang die Montage einfach und schnell. Wegen der guten Optik konnte der Anwender das System auch in büronahe Arbeitsbereiche harmonisch integrieren.

Das Design, die Kompatibilität der Produkte untereinander und das praktische Zubehör sind Basis für minimierte Investitions- und Betriebskosten. Auch die einfache Montage schlägt günstig zu Buche. Die Aluminiumprofile werden im Strangpressverfahren hergestellt; es wird eine EN AW 6063 T66-Alulegierung verwendet. Zubehörteile wie Aufhängungen, Profilverbinder und Bolzen werden größtenteils aus verzinktem, langlebigem Stahl hergestellt. Weitere Komponenten bestehen aus verstärkten Hochleistungskunststoffen, die ebenfalls für eine hohe Lebensdauer sorgen. Im Altdorfer Werk kommen mehrere Eepos-Einträgerkrane zum Einsatz; die Kombination aus Zweischienenbahn und Kranbrücke ermöglicht einen optimalen, flächendeckenden Materialtransport bei einfacher Bedienbarkeit. Die Aluprofile sind über Verbinder stoßfrei miteinander verschraubt zu Längen bis 25 Meter. Die Kranbrücken sind bis fünf Meter lang. Seitliche Nuten im Profil nehmen die Komponenten zur Energiezuführung auf – beispielsweise Energieketten-Mitnehmer. Die maximale Traglast von 1.500 Kilogramm ist für die Montage-Arbeitsplätze ausreichend. PR/pb

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