Material Handling

Einer statt drei

Die Aufgabenstellung dabei lautet, das Schüttgut entgegenzunehmen, zu prüfen und zu vereinzeln sowie danach lagerichtig und vor allem schnell dem Montageautomatenbereitzustellen. Die Beschaffung von: Zuführsystem, Erkennungssystem sowie Handhabungssystem von unterschiedlichen Herstellern kam hierbei nicht in Frage, da viele Schnittstellen und unterschiedliche Verantwortungsbereiche entstanden wären. Eine Lösung aus einer Hand war gefragt.

Die Wahl fiel somit auf das bewährte, kameragestützte Zuführsystem Robo-Pot mit CCD Kamera. Darüber hinaus stattet MRW seine Maschinen vom Schüttgut bis zur vereinzelten Aufgabe komplett selbst aus. Die geforderte Bereitstellung von 100 Griffen pro Minute wird in diesem Fall mit zwei parallel angeordneten Einheiten realisiert. Bunker fördern die Werkstücke in die Wendelförderer. Dort werden die Teile vorgerichtet und aufgestellt. Am Ausgang dieses Wendelförderers nimmt ein Förderband mit Kamerasensor und nachgeschaltetem Rechner die Teile in Empfang. Die Griffe werden im Durchlauf von der Kamera erfasst, der Rechner wertet diese Daten aus und bestimmt die weiteren Aktionen. Manipulatoren wie Wende- und Kippstationen bringen die Griffe danach in die korrekte Lage und Orientierung.

Da die Teile aufgrund ihrer Form nicht gestaut werden können, kommt eine weitere Spezialität zum Einsatz: Die Vereinzelungskammern. Vier pneumatisch betätigte "Riegel" blockieren den Weitertransport auf dem Band, dabei liegt in jeder dieser Kammern ein Griff, bereit zur getakteten Förderung in die nächste Kammer. Somit steht ein Puffer mit einzelnen Griffen zur Verfügung. Am Ende der Strecken liegen stets rechtzeitig zwei Griffe paarweise zur Abnahme bereit. bw

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