Denkmalgeschützter Kran

Aus alt mach neu

Der Herausforderung, zwei denkmalgeschützte Krananlagen aus dem Jahr 1937 auf den neusten technischen Stand zu bringen, stellten sich die Spezialisten der Stahl CraneSystems Niederlassung Hannover. Die Aufgabe: Das Ersetzen der Hubwerke, der elektrischen Installation und der Kranantriebe. Gleichzeitig sollte das Erscheinungsbild der unter Denkmalschutz stehenden Krane erhalten bleiben. Das Ergebnis: Insgesamt wurden Schienen mit einer Gesamtlänge von 66 Metern in die vorhandene Brückenkonstruktion eingebaut.

Als Laufkatzen verwendete man Elektroseilzüge der Baureihe SH60 mit zehn Tonnen Traglast. Die zweirillige Seiltrommel ermöglicht heute das Heben und Senken ohne Hakenwanderung mit einer Hubhöhe von 12,5 Metern. Die Laufkatzen wurden mit wirtschaftlichen Originalkomponenten von Stahl CraneSystems konstruiert und an die vorhandene Spurweite angepasst. Für den zuverlässigen Schutz gegen Überlastungen sorgen Seilsensoren. Die alten Laufräder wurden ersetzt durch modulare Radblöcke. Schließlich erhielten alle neuen Bauteile eine hochwertige rote Lackierung, die exakt mit der historischen Konstruktion übereinstimmt. Den besonderen Anforderungen des Denkmalschutzes wurde auch die Neukonzipierung der Elektrik gerecht. Die Steuersignale zur Laufkatze lassen sich ohne Anbau eines Schleppkabels übertragen. Stattdessen kommt eine zeitgemäße Funksignalübertragung zum Einsatz. Als Stromzuführung entlang der Kranbrücken dienen kompakte Schleifleitungen. Entlang der 50 Meter langen Kranbahnen versorgen ebenfalls neue Kompaktschleifleitungen die Krane mit Strom. ai

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