Logistic Maintenance

Materialflussrechner nachrüsten

Mitte November luden Teleogs und Rhenus bereits zum vierten Mal zur Logistic Maintenance. Rund um das Thema Instandhaltung der Intralogistik wurden den Teilnehmern neben zahlreichen Gesprächen auch drei Fachvorträge geboten. Rainer Schulz, geschäftsführender Gesellschafter der sysmat, referierte über das Thema „Am Anfang war die Anlage, dann kam SAP“.

Rainer Schulz referierte auf der Tagung Logistic Maintenance über das Thema „Am Anfang war die Anlage, dann kam SAP“. (Bild sysmat)

Im Mittelpunkt des Vortrages stand die Thematik, wie bestehende automatisierte Anlagen im Zuge einer Modernisierung mit einem grafischen Materialflussrechner (MFR) in SAP integriert werden können. Neben der einfachen grafischen Bedienung zählen Herstellerneutralität und die Verknüpfung mit bereits vorhandenen Systemen zu den wichtigsten Eigenschaften.

„Unser Materialflussrechner ist immer ganz speziell auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten“, so Schulz. Jeder Anlagenbauer verfügt über unterschiedliche Schnittstellen, die es sehr schwer machen, eine bestehende Anlage oder Änderungen über ein SAP-System zu steuern. „Die grafische Aufbereitung unserer Software matControl ist für die Besucher immer wieder etwas Besonderes“, lässt Schulz seinen Vortrag Revue passieren. Die einfache und herstellerunabhängige Bedienoberfläche ermöglicht, dass die vorhandenen Standardfunktionen von SAP möglichst umfassend genutzt werden können.

Alle Funktionen, die nicht darüber abgedeckt werden, realisiert der MFR. Schulz zeigte in seinem Vortrag drei Beispiele, wie eine, individuell angepasste Integration von bereits vorhandenen Anlagen mit dem MFR aussehen kann. Die einfache und klare Darstellung des Materialflusses der Anlage ermöglicht es dem Bediener zusätzlich, auf einen Blick eventuelle Störungen in der Anlage schnell zu erkennen und zu beheben.

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Bei den Teilnehmern, darunter nicht nur Lagerbetreiber, sondern auch Anlagenbauer und Automatisierer, wurde besonders die Herstellerunabhängigkeit der Software diskutiert.

Schulz: „Das Thema ist aktueller denn je, gerade in Kombination mit der Modernisierung von Lagern und Anlagen.“ bw

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