Lastwendegerät für die Rotorblatt-Produktion

Wende am laufenden Band

Das Drehen von Rotorblättern während des Produktionsprozesses setzt eine hohe Wendigkeit voraus.

Mit den Rotomax-Lastwendegeräten hat Vetter Krantechnik hier ein geeignetes Produkt im Programm.

Mit Erfolg liefert das Siegener Unternehmen Vetter Krantechnik seine Rotomax-Lastwendegeräte in die Windkraftindustrie. Dort nutzt man die wendigen und bewährten Geräte für das Drehen von Rotorblättern während des Produktions-prozesses sowie auch zur Versandvorbereitung. Lieferbar sind Tragfähigkeitsbereiche von ein bis 200 Tonnen.

Das hier gezeigte Gerät mit einer Tragfähigkeit von 20 Tonnen wurde kürzlich an einen deutschen Rotorblatthersteller geliefert. Der Betrieb ist verblüffend einfach: Zunächst wird das angetriebene Rotomax-Lastwendegerät in den Kranhaken eines Brückenkrans eingehängt. Für den Wendevorgang wird dann ein Rotorblatt am Flansch und im mittleren Bereich von je einem PU-beschichteten Band umschlungen.

Bandlängen lassen sich berechnen

Das flanschnahe Band hängt in dem angetriebenen Lastwendegerät und wird dort über eine speziell konzipierte Umlenkrolle geführt, die den Spreizwinkel des Bandes begrenzt. Das andere Band läuft ohne eigenen Antrieb in einer losen Rolle mit. Die für das Wendegut notwendigen Bandlängen werden von den Ingenieuren bei Vetter berechnet und per CAD simuliert. Gedreht werden können prinzipiell alle Ausführungen von Rotorblättern beliebiger Länge. Ebenso ist aber auch die Verwendung von zwei angetriebenen Lastwendegeräten im Tandembetrieb möglich. Welche Lösung für welchen Einsatzfall am besten geeignet ist, wird individuell im Beratungsgespräch entschieden.

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Bei beiden Varianten besteht der Vorteil, dass das Rotorblatt in jeder beliebigen Position angehalten werden kann, damit zum Beispiel Nacharbeiten erfolgen können. Gesteuert wird das Gerät über eine Funkfernbedienung. So kann der Bediener den Wendevorgang des Blattes komfortabel steuern und hat dabei das Wendegut immer im Blick.

bw

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