Ergnomisches Beladen

Kurs auf Eigenbau

Fahrerlose Transportsysteme. Einen grundlegenden Strategiewechsel vollzieht gerade EK Automation: Der Spezialist für FTS will künftig nicht nur Fahrzeuge anderer Hersteller umrüsten, sondern mit der neuen Vario-Move-Serie selber in die Fahrzeugproduktion einsteigen.

Die neue Vario-Move-Serie ist vollständig modular aufgebaut und lässt sich einfach auf- und umrüsten. © E&K Automation

EK Automation aus Rosengarten bei Hamburg hat sich darauf spezialisiert, für seine Kunden maßgeschneiderte, hochwertige Flurförderer zu bauen. Grundlage waren dafür bislang Fahrzeuge anderer Hersteller, die das Unternehmen für den Fahrerlosen- oder Spezialeinsatz umrüstet. Nachteil dieser Lösung waren bisher relativ lange Lieferzeiten. Darum setzt das Unternehmen nun auf die eigene Produktion. Die neue Serie soll die Lieferfristen glatt halbieren.

Modulares Konzept
Mit Vario Move wurde dafür ein eigener Standard entwickelt: Das neue Fahrzeug besteht aus einer Antriebseinheit und diversen Anbauten. Ganz gleich, ob der Anwender ein Hub- oder Transportfahrzeug wünscht: Es kommt immer dieselbe Antriebseinheit zum Einsatz, die mit unterschiedlichen Lastaufnahmemitteln für die jeweiligen Transportaufgaben ausgestattet. Der Vorbau ist so konstruiert, dass diverse Lastaufnahmemittel problemlos an eine Standardschnittstelle angefügt werden können. Dafür gibt es standardisierte Module, die schnell und problemlos integriert oder aber wieder getrennt werden können. Die Auswahl des Sortiments an Lastaufnahmemitteln beruht auf langjährigen Erfahrungswerten. 

Anzeige

Die Vario-Move-Fahrzeuge werden mit aktueller Sicherheitstechnik. Alle wesentlichen am Markt verfügbaren Navigationstechniken lassen sich für die automatisierten Transportfahrzeuge einsetzen. Ihr Li-Ion-Energiesystem ist wartungsfrei und ermöglicht ein vollautomatisiertes Laden, das für eine hohe Anlagenverfügbarkeit sorgt. Insgesamt besteht das System aus qualitativ besonders langlebigen Bauteilen, was bei entsprechender Wartung und Pflege die Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen automatisierten Serienflurförderfahrzeugen verdoppeln kann.

Vereinfachte Wartung
Eine gasdruckfeder-unterstützte Abdeckhaube oben auf dem Fahrzeug ermöglicht den einfachen und ergonomischen Zugang zur Fahrzeugsteuerung. Zusätzlich lässt sich die gesamte Frontabdeckung wie eine Motorhaube mit wenigen Handgriffen abnehmen und legt die gesamte Technik frei – das heißt, alle Bauteile können ohne zeitaufwendige Demontagen an dem Gerät bearbeitet werden. Der untere Bereich der Fahrzeugfront, welche die erforderliche Sicherheitstechnik enthält, wie etwa Personenschutzscanner, ist außerdem noch einmal eigenständig integriert. So lässt sich dieser besonders solide ausgeführte Stoßstangenbereich bei möglichen Beschädigungen schnell, einfach und separat austauschen. dsc

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Nach Übernahme

VanRiet ist jetzt MHS

Der niederländische Systemintegrator VanRiet Material Handling Systems firmiert seit dem 1. Januar 2020 unter dem Namen Material Handling Systems (MHS). Damit ist der letzte Schritt im Übernahmeprozess erfolgt.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Item in Stuttgart

Mit neuen Rollen zur Logimat

Item zeigt auf der Logimat sein erweitertes Portfolio. Neu im MB Systembaukasten sind beispielsweise Lenk- und Bockrollen für Traglasten bis 60 Kilogramm, mit denen sich Routenzüge für Transportaufgaben individuell gestalten lassen.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Ergnomisches Beladen

Ergonomie am Routenzug

Still bietet mit dem Liftrunner ein Routenzugsystem aus verschiedenen Rahmen und Trolleys an. Neben Palettentrolleys für Großladungsträger werden zunehmend Kleinladungsträger auf Regaltrolleys transportiert.

mehr...