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Artikel und Hintergründe zum Thema

Konecranes transportiert 64 Tonnen-Teile im Betonwerk Dreßler

Mit dem Beton durch den Vorhang

Bei der Dreßler Bau stehen die Zeichen auf Wachstum: mehr Bauprojekte, höhere Produktionsmengen, mehr Beton-Fertigelemente. Dafür modernisiert Dreßler Bau sein Fertigteilwerk in Stockstadt am Main und optimiert die Produktionsprozesse – vor allem mit Krananlagen von Konecranes. Zwei neue Zweiträgerbrückenkrane transportieren jetzt Betonfertigteile durch einen besonderen „Schutz“-Vorhang und erhöhen mit neuen Features zudem die Produktivität der Prozesse.

Groß und einfach zu steuern – von einem einzigen Bediener: Die beiden neuen Brückenkrane haben eine Spannweite von jeweils 20 Metern sowie eine Hubhöhe von 9,70 Metern. (Fotos: Konecranes)

Hochhäuser, Sporthallen, Gebäudekomplexe: Für die Dreßler Bau gehören Großprojekte zum täglichen Geschäft – das Bauunternehmen bietet Leistungen im Bereich Gebäudekonstruktion und produziert dafür im Fertigteilwerk in Stockstadt am Main auf 90.000 Quadratmetern hochwertige Fertigteile und Sonderprodukte aus Architekturbeton. Das mit insgesamt 480 Mitarbeitern in der Aschaffenburger Zentrale und den fünf Niederlassungen deutschlandweit tätige Unternehmen wächst. Für die steigende Zahl an Betonelementen, Kletter- und Skater­anlagen sowie Spannbetonstützen und -binder für Brücken benötigt Dreßler Bau in der Produktion neue Transportlösungen. Konecranes hat dafür die Produktions­pro­zesse und -wege analysiert und eine auf den Betonteile-Trans­port zugeschnittene Lösung mit zwei leistungsfähigen Brücken­kranen maßgeschneidert.

Synchroner Transport langer Betonfertigteile

Die Zweiträgerbrückenkrane der Dreßler Bau heben synchron und sicher Betonelemente von bis zu 64 Tonnen und einer Länge von bis zu 40 Metern.

Um eine kontinuierliche und effiziente Fertigung zu gewährleisten, müssen die neuen Krane die bis zu 40 Meter langen und 64 Tonnen schweren Betonteile schnell und sicher von der Produktionshalle in das überdachte Zwischenlager im Freien transportieren. „Dreßler Bau hat wirklich sehr genaue Anforderungen an die Leistungs­fähigkeit und Sicherheit der neuen Krane gestellt, auch weil die Krane in rauen Bedingungen arbeiten“, sagt Wolfgang Jourdan vom Vertrieb Industriekrananlagen von Konecranes in Dreieich. Für die Hub- und Transportvorgänge kommen zwei Zweibrückenkrane zum Einsatz, die zusammen Bauteile von bis zu 64 Tonnen transportieren. Bei der Fahrt in das von der Produktionshalle abgetrennte Zwischenlager müssen sie einen schweren und dicken Schutzvorhang durchqueren. „Um Beschädigungen zu hindern, haben die Krane einen besonderen Schutzrahmen. Die Lauf­katzen und die Kraninfrastruktur sind mit einer Stahlkonstruk­tion abgeschirmt und das Schleppkabel der Krane ist zwischen die beiden Brückenträger versetzt, um es so gegen den zurückschwingenden Vorhang zu sichern“, erklärt Wolfgang Jourdan.

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So sieht es hinter dem schmalen, schwarzen Vorhang aus: Die beiden Krane sind für den Transport durch den Vorhang nach draußen besonders geschützt und fahren die langen Betonteile in das Zwischenlager.

Konecranes konzipierte für Dreßler Bau die beiden Zweiträgerbrückenkrane mit jeweils 20 Meter Spannweite, einer Hubhöhe von 9,70 Metern und einer Tragfähigkeit von 32 Tonnen. Die zwei Krane verfügen über jeweils zwei Laufkatzen und ermöglichen damit einen sicheren und präzisen Transport der schweren Fertigteile. Für Sicherheit sorgt auch das Anfahrmaß der Katzen, das den Abstand zwischen Hallenwand und Lasthaken auf 1,50 Meter ver­ringert und damit die Aufnahme und Balance sowie den Trans­port der Bauelemente verbessert.

Ein Bediener steuert beide Krane im Master/Slave-Modus

Eine besondere Herausforderung bei den Hubvorgängen und Transporten mit den zwei Kranen ist die enorme Länge und das hohe Gewicht der Fertigbauteile. Um die Bedienung zu erleichtern, die Sicherheit zu erhöhen und effiziente Abläufe zu ermöglichen, hat Konecranes die Funkfernsteuerung für den Master/Slave-Modus ausgestattet. Damit heben und bewegen die insgesamt vier Katzen die Betonelemente absolut synchron und die beiden Krane fahren parallel. „Im Master/Slave-Modus ist der Transport der Fertigbauteile effizienter, weil im Gegensatz zu vorher nur noch ein Bediener für beide Krane nötig ist. Das macht den Prozess schneller und vor allem sicherer“, sagt Wolfgang Jourdan. bw

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