Investition am Standort Adlershof

Insystems will Umsatz verdoppeln

Insystems investiert am Standort Adlershof 1,2 Millionen Euro sowohl in die Weiterentwicklung, Produktion und Vermarktung der Transportroboter-Technologie als auch in das strategische Recruiting neuer Mitarbeiter. Das Geld stammt aus einer Wachstumsfinanzierung der Investitionsbank Berlin-Brandenburg (IBB).

Der Maschinenbauer hat im letzten Jahr 60 kundenindividuelle Transportroboter verkauft. (Bild: Insystems)

Insystems ist seit vielen Jahren bereits auf Wachstumskurs. Vor allem durch die Spezialisierung des Geschäftsfeldes auf die kundenindividuelle Entwicklung und Herstellung von autonom navigierenden Transportrobotern unter Marke Proant hat das Unternehmen eine Marktführerschaft zum bestehenden Wettbewerb eingenommen. Mit der Wachstumsfinanzierung der Investitionsbank Berlin-Brandenburg will das Unternehmen seine Marktposition ausbauen und unter anderem in die Bereiche Forschung und Entwicklung der Transportroboter-Technologie, in das Recruiting neuer Mitarbeiter und den Ausbau neuer lokaler Partnerschaften im europäischen Ausland investieren. In den nächsten zwei Jahren rechnet Insystems mit einer Personalzunahme von bis zu 25 Prozent und einer Verdopplung des Umsatzes.

Den Prognosen zufolge dürfte die Nachfrage für Transportroboter um 18 Prozent jährlich bis 2020 wachsen. Insystems sei gut gerüstet, um von dieser Chance zu profitieren, heißt es seitens des Unternehmens. So hat der Maschinenbauer allein im letzten Jahr 60 kundenindividuelle Transportroboter verkauft und die Mitarbeiterzahl von 45 auf 65 aufgestockt. Henry Stubert, Geschäftsführer von Insystems: „Robotik ist ein Megatrend. Während fahrerlose Autos im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, bieten alltäglichere Anwendungen für die industrielle Logistik eher zeitnahe Aussichten.“

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Durch den Einsatz von Transportrobotern lassen sich nicht-wertschaffende Tätigkeiten in der internen Logistik optimieren. Außerdem haben selbstfahrende Fahrzeuge inzwischen ein Leistungsniveau erreicht, die zu einer praktikablen Alternative zu traditionellen, bedienergeführten Transportmitteln macht. Die erhöhte Geschwindigkeit der Produktinnovation, Lieferketten und Produktionsprozesse verkürzt Lebenszyklen und macht traditionelle, kostenintensive Automationssysteme (Förderbänder, Fließbänder) veraltet, bevor sie amortisiert werden können.

Insystems hat bis heute mehr als 200 Projekte in Europa und Nordamerika für namhafte internationale Unternehmen wie Continental, Deutsche Bahn, Procter & Gamble, BMW, Daimler und Siemens realisiert und verzeichnete im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 5,2 Millionen Euro. as

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