Umreifungsmaschine MO-M-8

Einsteigerlösung: Band per Hand

Mit einer neuen, halbautomatischen Umreifungsmaschine reagiert Mosca auf die Bedürfnisse der Kunden, die auch im unteren Einstiegsbereich nicht auf hohe Qualität verzichten wollen: Auf Basis der bewährten RO-M Fusion arbeitet die MO-M-8 bei hoher Verfügbarkeit. Dabei kommt die kompakte Maschine ganz ohne den bei Mosca sonst üblichen Bandführungsrahmen aus, denn das Band wird per Hand um das Paket gelegt. Die MO-M-8 ist damit einfach zu bedienen und eignet sich besonders für Kunden, die geringe Stückzahlen an Packstücken zu umreifen haben, gleichzeitig aber nicht auf Effizienz und Zuverlässigkeit verzichten möchten.

Qualität im Einstiegsbereich: Die halbautomatische Umreifungsmaschine MO-M-8 von Mosca basiert auf der bewährten RO-M Fusion. Das Umreifungsband wird manuell umgelegt, das Verschweißen erfolgt automatisch. (Foto: Mosca)

Mit der MO-M-8 richtet sich der Hersteller speziell an Anwender, die grundsätzlich eher seltener umreifen – in dem Moment, in dem sie die Maschine benötigen, aber auf eine hohe Verfügbarkeit angewiesen sind“, so Christian Zwieb, zuständig für das Produktmanagement bei Mosca. Die robuste, halbautomatische Umreifungsmaschine entstand als Nachfolger der MO-M-7 auf Basis der RO-M Fusion, der jüngsten Weiterentwicklung der bewährten RO-M-Serie. „Die Modelle der RO-M-Serie sind vielen Anwendern schon seit Jahren als zuverlässige Maschinen für den Einstiegsbereich bekannt, die erste RO-M brachte Mosca bereits in den siebziger Jahren auf den Markt.“

Verzicht auf Bandführungsrahmen

Entsprechend des von Mosca verfolgten Baukastenprinzips sind zahlreiche Kernelemente der MO-M-8 – etwa der Maschinenkörper, der Abroller oder auch das Aggregat – baugleich zur RO-M Fusion. Die halbautomatische MO-M-8 verzichtet allerdings auf einen Bandführungsrahmen: Um ein Produkt zu umreifen, stellt der Bediener das Packstück auf die Maschine und legt das Umreifungsband per Hand um. Um die einzelnen Pakete möglichst exakt zu positionieren, ist optional ein zusätzlicher Tischanschlag erhältlich. Der Rückzug, die Bandspannung und das Verschweißen der Bandenenden erfolgen automatisch, nachdem der Umreifungsvorgang durch Einstecken des Bandes in das Aggregat ausgelöst wurde.

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Energieeffizient und wartungsfreundlich

Das felderprobte Standard-3-Aggregat, das lange Zeit Hochleistungsmaschinen vorbehalten war, bildet wie schon bei der RO-M Fusion auch das Herzstück der neuen MO-M-8. Die Temperaturregelung erfolgt über einen Regler an der Heizzunge, mehrere dezentrale Gleichstrommotoren ersetzen im Aggregat den zentralen Antrieb. Da die Funktionen direkt angetrieben werden, kann völlig auf Verschleißteile wie Zahnriemen, Kupplungen und Ketten verzichtet werden. Für den Anwender macht sich dies in einer hohen Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit bemerkbar. Ein automatischer Bandeinzug am Aggregat unterstützt außerdem den Bandspulenwechsel, der sich dank des Schnellwechselsystems unkompliziert handhaben lässt. Mit einer geringen Leistungsaufnahme von etwa 120 Watt arbeitet die MO-M-8 zudem energieeffizient.

Anwender kann die Maschine für sich optimal einstellen

Die Steuerung der Maschine erfolgt über die Mosca-eigene Echtzeitsteuerung MSCB-1: „Die Bediener können die Bandspannung oder die Länge des benötigten Bandes per Potentiometer selbst einstellen – und so für ihren konkreten Einsatzbereich optimieren“, erklärt Zwieb. „Dank der Möglichkeit, Softspannungen vorzunehmen, lassen sich auch sensible Produkte problemlos umreifen. Der Bandvorschub lässt sich außerdem nachträglich über einen Taster einfach nachjustieren.“ Ein Service-Leuchtdrucktaster zeigt anhand farbiger Signale den aktuellen Betriebszustand der Maschine an: Der Bediener weiß so direkt, ob beispielsweise die Heizung noch nicht auf Schweißtemperatur ist oder der Sicherheitskreis unterbrochen wurde und kann entsprechend reagieren. Die MO-M-8 eignet sich für Packstücke mit einer Mindestgröße von 80 Millimeter Breite sowie zehn Millimeter Höhe. Je nach Bedarf lassen sich Umreifungsbänder aus Polypropylen (PP) in fünf, acht oder zwölf Millimeter Breite verwenden. pb

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