Materialnachschub

FTS versorgt Produktionsregale vollautomatisch

DS Automotion und Identytec haben gemeinsam das System ID.ADD weiterentwickelt. Damit lässt sich die Nachversorgung der Produktionsregale bis zu 100 Prozent automatisieren.

Das System ID.ADD erkennt, wo Bedarf vorliegt und sorgt vollautomatisch für die Nachversorgung der Produktionsregale mittels fahrerloser Transportfahrzeuge. © DS-Automotion/Identytec

Die kosteneffiziente Herstellung von Produkten mit starker Individualisierung und immer kürzeren Lebenszyklen stellt hohe Anforderungen an die betriebliche Intralogistik. Wesentlich für die Effizienz von Produktionsprozessen besonders in der Montage ist die bedarfsgerechte Versorgung der Arbeitsplätze mit dem benötigten Vormaterial. Zum Jahreswechsel 2019/20 gingen Identytec und DS Automotion eine Kooperation ein. Die beiden Unternehmen entwickeln und vermarkten gemeinsam eine standardisierte Lösung für die flexible, vollautomatische Nachbestückung der Produktionsregale. Damit lässt sich der innerbetriebliche Bestell- und Belieferungsprozess sogar vollautomatisieren.

„Manuelle Intralogistikprozesse eliminieren“
Unter der Bezeichnung ID.ADD (für Automatic Driverless Delivery) konzipierte Identytec eine Erweiterung seines softwarebasierten eKanban-Systems ID.EPC. Bei dem weltweit patentierten Konzept handelt es sich um die vollautomatische Nachschub-Steuerung und Belieferung von Klein- und Großladungsträgern. Dazu kombiniert und integriert es eKanban, Auto-ID-Produkte und fahrerlose Transportsysteme (FTS) von DS Automotion.

„Das gemeinsame System sorgt vollautomatisch für die Nachversorgung, indem FTS die Einzelbehältnisse der Nachschubeinheiten mittels einer Hubvorrichtung direkt in die Produktionsregale einbringen“, erklärt Wolfgang Hillinger, Geschäftsführer bei DS Automotion. „Durch die Verbindung des Bestellsystems von Identytec mit unserem Flottenmanager DS Navios entstehen aus Bedarfsmeldungen Fahraufträge für die einzelnen Fahrzeuge. So lassen sich alle manuellen Bestell- und Belieferungsprozesse eliminieren.“

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„Die Kooperation begann zum Jahreswechsel, ein erstes gemeinsames Projekt für einen namhaften deutschen Automobilhersteller befindet sich aktuell bereits in Umsetzung“, berichtet Manfred Hummenberger, ebenfalls Geschäftsführer bei DS Automotion. „Parallel dazu entsteht durch Entwicklung spezieller Aufbauten für unser Unterfahr-FTF Oscar Spin ein kompaktes, standardisiertes Gesamtsystem.“ as

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