Fast-Pick-Station

Besser kommissionieren

Handhabungstechnik-Spezialist Winkel hat fünf leistungsfähige Fast-Pick-Stationen an einen schwedischen Elektronikhändler geliefert. Die Stationen ermöglichen einen effizienten und ergonomischen Kommissioniervorgang mit hoher Pickleistung.

Die Fast-Pick-Station von Winkel besteht aus einem Kommissioniertisch auf einer Plattform, einem darunter liegenden Schacht sowie einem darin integrierten Folienstretcher. (Foto: Winkel)

Die Fast-Pick-Stationen sind zweigeschossig angelegt: Im oberen Stockwerk befindet sich jeweils ein Kommissioniertisch auf einer Plattform. Die Mitarbeiter des schwedischen Elektronikhändlers bekommen über eine interne Förderstrecke unterschiedliche Päckchen, Pakete und Trays mit gemischten Waren angedient und kommissionieren diese auftragsbezogen auf bereitstehende Paletten. Unterhalb der Plattform liegt ein Schacht, in den die Palette nach und nach abgesenkt werden kann. Damit hat die Arbeitsfläche jederzeit die optimale Höhe, das Personal muss die oft schweren Pakete nicht mühsam anheben, sondern nur horizontal auf den Ladungsträger verschieben. Das schont die Gesundheit und erhöht gleichzeitig die Effizienz: Bis zu 800 Picks pro Station sind auf diese Weise möglich.

In den Schacht integriert ist ein automatischer Folienstretcher. Ist eine Palette komplett beladen, wird sie nach unten befördert und mit einer widerstandsfähigen Folie umhüllt, um sie für den weiteren Transport zu sichern. „Die sensiblen Elektroartikel sind dadurch optimal vor dem Verrutschen und vor Verunreinigungen geschützt“, beschreibt Athanasios Loupas, Vertriebsleiter bei Winkel. Ein Highlight der Fast-Pick-Stationen ist der ebenfalls integrierte Palettenpuffer: Diese Lösung stellt parallel zum Absenken der vollen Palette sofort eine leere bereit – „das bedeutet, der Kommissionierer kann ohne Unterbrechung weiterarbeiten“, erklärt Loupas.

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Winkel hat dieses System zum Patent angemeldet. Die fertig verpackte Palette gelangt aus dem Schacht direkt auf eine weitere Fördertechnik-Strecke. Anschließend legt die Station eine weitere Leerpalette im Puffer ab – während oben durchgehend gearbeitet wird. Durch die enge Prozessführung liegt die Fehlerquote der Fast-Pick-Stationen zudem nahezu bei null.

Ein Vorteil bei der Installation beim schwedischen Anwender: Die Stationen ließen sich auf engem Raum montieren und einfach in die bestehenden Produktions- und Logistikprozesse des Unternehmens einbinden. Mit den Fast-Pick-Stationen ist es dem Elektronikhändler gelungen, die Effizienz beim Palettieren, Depalettieren und Kommissionieren zu steigern: „Da der Kunde gleich fünf unserer Stationen im Einsatz hat, sind pro Stunde bis zu 4.000 Picks möglich“, resümiert Loupas. Zudem freuen sich die Mitarbeiter über deutlich angenehmere Arbeitsbedingungen, und die Sicherheit der Waren beim Transport ist deutlich verbessert.

pb

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