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Projekts H2Ports

Elektro-Reachstacker für den Hafen von Valencia

Hyster Europe entwickelt im Rahmen des EU-Programms Horizont 2020 und des Projekts H2Ports einen emissionsfreien Reachstacker mit Brennstoffzelle für den Hafen von Valencia. Der spanische Hafen wird der erste in Europa sein, der Wasserstoff als Energieträger in seinem Betrieb einsetzt.

Modell eines emissionsfreien Reachstackers mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. © Hyster

„Die integrierte Wasserstoff-Brennstoffzelle lädt die Batterie des ausschließlich elektrisch betriebenen Hyster Reachstackers auf“, so Jan Willem van den Brand, Director Big Truck Product Strategy and Solutions bei Hyster Europe. Der Reachstacker für das H2Port-Projekt wird im MSC-Terminal Valencia erprobt, in das die derzeit größten Containerschiffe einlaufen können und das eine Containerlagerfläche von rund 260.000 Quadratmeter bietet. Die neu entwickelte Maschine wird voraussichtlich 2021 in Betrieb genommen und beim Handling beladener Seecontainer auf Herz und Nieren geprüft.

Erster Reachstacker seiner Art
„Der neue Hyster Reachstacker ist der erste seiner Art. Wir erwarten, dass er über die gesamte Schicht unterbrechungs- und emissionsfrei läuft und eine vergleichbare Leistung wie ein herkömmlicher verbrennungsmotorischer Reachstacker erzielt“, so van den Brand. Die Maschine hat Elektromotoren, die durch Hochspannungsbatterien versorgt werden. Zudem ist der Geräuschpegel des Reachstackers gering und die Häfen können mit einer Reduzierung ihrer Energiekosten rechnen. Darüber hinaus erwartet Hyster geringere Wartungskosten durch die Umstellung auf Elektroantrieb, da das Getriebe und andere mechanische Komponenten wegfallen.

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Der Reachstacker biete in Einsatzbereichen mit anspruchsvollen Bedingungen Vorteile für Häfen, so van den Brand. „Wir möchten die Betriebszeit maximieren, die Aufladezyklen minimieren und den Energieverbrauch optimieren. Zudem halten wir alle anwendbaren Umweltschutzvorschriften ein und erfüllen die Voraussetzungen für die EU-Förderung.“

Die Hyster-Yale-Gruppe arbeitet im Rahmen des Projekts H2Ports mit der Hafenbehörde von Valencia, der Stiftung Valenciaport, dem National Hydrogen Center, dem MSC-Terminal Valencia, der Grimaldi Group, Atena, Ballard Power Systems Europe und ENAGAS zusammen. Das Projekt wurde von dem Gemeinschaftsunternehmen Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCHJU) finanziert, das auch die Errichtung einer mobilen Wasserstoffversorgungsstation umfasst. as

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