Hannover Messe

Eine Plattform, viel Digitalisierung

Grenzebach zeigt, welche Mehrwerte die Digitalisierungsplattform aus dem eigenen Hause bietet – vom effizienten Entwickeln moderner IIoT-Anwendungen bis hin zum Einsatz von Augmented-Reality-Anwendungen bei Wartungsarbeiten.

Ob Auftragsdatenverwaltung, Informationen über den Zustand der Maschinen oder Produktionsprozess-Parameter – alles lässt sich mit der Digitalisierungsplattform darstellen. © Grenzebach

Die Hannover Messe steht in diesem Jahr unter dem Motto „Integrated Industry – Industrial Intelligence“. Grenzebach kann in einer Reihe von Szenarien zeigen, wie die Digitalisierungsplattform aus dem eigenen Hause eine intelligente und integrierte Vorgehensweise in der Fabrik der Zukunft ermöglicht.

Offen für Maschinen und Schnittstellen
„Über unsere Digitalisierungslösung lassen sich komplexe Produktionsprozesse komplett abbilden. Zudem ist es möglich, Daten für die Prozessüberwachung sowie die Weiterentwicklung von Maschinen und Rezepturen zu erheben und nutzbar zu machen. Das Ganze ist so modular aufgebaut, dass jederzeit weitere Maschinen und Schnittstellen – auch von Drittanbietern – integriert werden können. Dadurch bieten wir Produzenten und Anbietern von Systemlösungen eine Entwicklungs-Plattform, die auch offen für neue Anwendungen ist, die wir heute noch gar nicht kennen“, sagt Dr. Clemens Weis, verantwortlich für Grenzebach Digital GmbH.

Wie die Plattform arbeitet, können Messebesucher am Stand erleben, indem sie sich ein Giveaway produzieren lassen – auf Wunsch individualisiert. Nachdem der Auftrag am Tablet generiert ist, wird er an die Digitalisierungsplattform gesendet. Diese arbeitet den Auftrag ab und steuert das gesamte Equipment.

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Das Fahrerlose Transportsystem L1200S transportiert bis 1,2 Tonnen längs oder quer - und kann zudem auf der Stelle drehen. © Grenzebach

Zunächst setzt sich ein Fahrerloses Transportfahrzeug L1200S in Bewegung und liefert das Rohmaterial an eine Übergabe-Station zum Mobile Robot MR10S. Der Mobile Robot nimmt das Rohmaterial vom Warenträger und transportiert es zur nächsten Station weiter. Dort angekommen, übergibt der Roboter das Werkstück. Der Grenzebach-Mitarbeiter wählt über eine App auf der IIoT-Plattform den entsprechenden Arbeitsauftrag aus und startet den Produktionsvorgang. Anschließend kann der Besucher sein fertiges Geschenk in Empfang nehmen.

Praktischer Nutzen am laufenden Band
Ob zentrale Auftragsdatenverwaltung, akkurate Informationen über den Zustand der Maschinen (beispielsweise Ladestand oder Laufleistung der Fahrerlosen Transportsysteme) oder Produktionsprozess-Parameter – alles lässt sich dank der IIoT-Plattform intuitiv darstellen. Weis: „Unsere Plattform ermöglicht es, hochkomplexe Abläufe zu strukturieren. Prozessschritte abbilden, verketten, verfolgen, erweitern: All das macht die IIoT-Plattform möglich.“

Die Prozessdaten, welche die Digitalisierungsplattform konsolidiert und auswertet, schaffen einen ganz eigenen Mehrwert: Statistiken, Analysen, Reportings, welche Fachabteilungen im Hause als Grundlage für eigene Projekte und weitere Prozessverbesserungen dienen können.

Offen für Anwendungen von morgen
„Unsere IIoT-Plattform steht Kunden auch dafür offen, ihre Abläufe und Systeme nach Anforderungen in ihrer Branche für heute und morgen weiter zu entwickeln“, merkt Dr. Clemens Weis an. Kunden können jederzeit selbst weitere, spezifische Applikationen entwickeln. Über den App-Store stehen diese Anwendungen für alle Produktionsstätten beim Kunden zur Verfügung.

Die Möglichkeiten der Digitalisierungsansätze reichen von der Konzeption und Konstruktionvon Produktionsanlagen mit Virtual Reality-Unterstützung bis hin zur Simulation von komplexen Prozessketten. © Grenzebach

Außerdem lassen sich jederzeit neue Maschinen und Schnittstellen – auch von Drittanbietern – einbinden. Die Konnektivität der Plattform ermöglicht die einfache und schnelle Einbindung von verschiedenen Maschinen des Shopfloors und von übergeordneten Systemen wie dem Kunden-ERP.

Durch ein Netzwerk an Partnern wird die Plattform stetig weiter entwickelt. Neue Funktionen können dank der Software-Architektur mühelos integriert und damit von der Nutzer-Community praxisfähig gemacht werden. „Unsere Plattform eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, Augmented Reality-Anwendungen zur Unterstützung des Service oder sogar für den Betrieb von Anlagen einzubinden“, erläutert Clemens Weis.

Virtual Reality für Konzeption, Simulation und Wartung
Grenzebach zeigt außerdem, was Digitalisierungsansätze im Arbeitsalltag in der Industrie heute und morgen möglich machen: Das Spektrum reicht von der Konzeption und Konstruktion von Produktionsanlagen mit Virtual Reality-Unterstützung bis hin zur Simulation von komplexen Prozessketten.

Service-Experten von Grenzebach können Kunden am anderen Ende der Welt dank Augmented Reality bei komplexen Wartungsarbeiten unterstützen und diese damit vereinfachen und beschleunigen. as

Halle 17, Stand B42

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