Hochhubwagen mit Initialhub vermeiden das Aufsetzen

Freiheit von unten

Hochhubwagen machen in Deutschland rund ein Drittel des Marktvolumens für elektrisch betriebene Flurförderzeuge aus - und doch stehen sie nicht immer im Mittelpunkt des Interesses. Grund für einen Überblick über deren Anwendungsbereiche.

Initialhub schaff Bodenfreiheit: Die ESi-4000-Mitgeh- und ETi-4000-Mitfahr-Hochhubwagen. (Foto: Crown)

Im Testlabor kann jeder beliebige Hochhubwagen mit vorgegebenem Leistungsgrad heben, senken und fahren. Worauf es im Logistikalltag jedoch wirklich ankommt, ist die tatsächliche Leistung des Geräts in individuellen Einsatzbereichen. In der Praxis arbeiten Bediener häufig auf engstem Raum und verladen Lasten, die oft ihre Tücken haben. Zudem erschweren Rampen, Schwellen und Unebenheiten oft die Arbeit.

Ob Ein- und Auslagern, Positionieren oder Transportieren: Crown bietet ein umfangreiches Sortiment an Hochhubwagen mit Tragfähigkeiten bis zu zwei Tonnen. Kern des Sortiments ist die ES-4000/ET-4000-Serie. Die Hochhubwagen dieser Serie kennzeichnen flexible Einsatzmöglichkeiten und ein sicheres Fahrgefühl. Die Mitgeh- und Mitfahr-Modelle mit Tragfähigkeiten von 1,2 bis 1,6 Tonnen und Hubhöhen bis 5,4 Metern bieten nach Crown-Einschätzung präzise Bedien- und Manövrierfähigkeit sowie gute Rundumsicht. Selbst in äußerst engen Gängen ließen sie sich im patentierten Sonderfahrbereich bei nahezu vertikaler Deichselstellung manövrieren. Die Proportionalhub- und -senkfunktionen würde die Positionierung der Waren einfach, präzise und schnell machen. Die ES- 4000/ET-4000 Modelle kommen häufig auch in der industriellen Produktion zum Einsatz - beim Heben und Positionieren, bei der Anlieferung von Materialien für die Fertigung und vielen anderen fordernden Aufgaben. Im Einzelhandel dienen sie zur Unterstützung beim Auffüllen von Regalen, beim Warenversand und -eingang und beim Transport von Artikeln zur Abfertigung. Optionen wie Spezialreifen und Kühlhausausführungen bieten noch mehr Leistung in Einsatzbereichen, bei denen schräge und nasse Böden sowie Abflussrinnen die Arbeit zusätzlich erschweren.

Anzeige

Ein kleines "i" mit großer Wirkung
Mit dem Initialhub wird das Einsatzspektrum der dann ESi 4000 und ETi 4000 genannten Modelle erweitert. Zusätzliche Bodenfreiheit verhindert, dass die Hochhubwagen beim Überfahren unebener Böden oder beim Be- und Entladen von Lkw über Docks und Rampen auf dem Boden aufsetzen. Eine vergleichbare Qualität liefern auch die weiteren Crown-Hochhubwagen. Die Produktpalette umfasst auch den Mitgeh-Hochhubwagen WF 3000 für weniger intensive Einsätze. Die Spreizenstapler ST 3000, SX 3000 und SH 5500 erleichtern den Umgang mit geschlossenen Paletten. Mit Staplern für ganz spezielle Anforderungen wird das Sortiment komplett: Mit der DT-3000-Serie können zwei Europaletten gleichzeitig im Doppelstockmodus befördert werden, während der SHR 5500 mit Pantograph für doppelt-tiefe Einlagerung geeignet ist. Der WB-Schwerlast-Gegengewichtstapler kombiniert die Vielseitigkeit eines Gegengewichtstaplers mit der Wirtschaftlichkeit eines Mitgeh-Hochhubwagens; er ist selbst für schwere Einsätze geeignet, für die normalerweise wesentlich teurere Geräte erforderlich seien, informiert Crown.   bw

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Hebezeuge

Mini mit Ausdauer

Die neue Mini-Serie von J.D. Neuhaus (JDN) ist eine Reihe kompakter Hebezeuge, das laut Hersteller durch einen integrierten NFC-Tag mit Service-App branchenweit wohl einzigartig ist.

mehr...
Anzeige

Flachgetriebe

Flach für Fördertechnik

ABM Greiffenberger hat für den Bereich Intralogistik das neue Flachgetriebe FGA 172/173 vorgestellt: Es wurde speziell für die Fördertechnik entwickelt und überträgt dauerhaft Drehmomente bis 170 Newtonmeter.

mehr...