Förderbandzubehör

Förderbänder sollen endlos laufen

Transportbandverbinde- und Reinigungssysteme. Mit mechanischen Transportbandverbindern können Betreiber von Förderanlagen Wartungs- und Reparaturarbeiten erheblich vereinfachen. Die Verbinder lassen sich schnell montieren – auch bei den oft außergewöhnlichen Temperaturen, die im Untertagebau herrschen können.

Mit mechanischen Verbindern lassen sich Wartungs- und Reparaturarbeiten an Bandanlagen vereinfachen und die Wartungskosten senken. (Fotos: Flexco)

Extreme Bedingungen im Untertagebau bringen Mensch und Maschine schnell an ihre Grenzen. Es tritt sowohl arktische Kälte auf als auch extreme Hitze, wie sie in Wüstengegenden vorkommt. Denn der Abbau kann 4.300 Meter über dem Meeresspiegel erfolgen, aber auch 3.800 Meter darunter. Unabhängig von den Umgebungsbedingungen müssen Wartungs- und Reparaturarbeiten stets mit der gleichen Qualität erfolgen. Um die Transportbänder zu reparieren, werden diese bislang meist vulkanisiert. Abhängig von den Umgebungstemperaturen kann das oft vier bis sechs Stunden dauern. Dazu müssen die Bandenden vorbereitet und speziell behandelt werden. Ältere und abgenutzte Bänder lassen sich manchmal gar nicht mehr fügen. Mit den mechanischen Verbindern von Flexco dagegen sind sie – abhängig von der Bandbreite und -dicke – in weniger als einer Stunde wieder zusammengefügt. Zudem stellt das Unternehmen Verbindertypen für Bänder mit Dicken zwischen drei und 30 Millimetern und für Bandnennfestigkeiten bis 2.500 Newton pro Millimeter her. Um eine maximale Lebensdauer der Verbindung sicherzustellen, wählt der Anbieter stets das am besten zu den Temperatur- und Einsatzbedingungen passende Material aus. Erhältlich sind die Verbinder als lösbare oder nichtlösbare Variante.

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Rücktrag auffangen
Rücktrag – also Material, das am Förderband haften bleibt – stellt für die Betreiber von Förderbandanlagen einen nicht zu unterschätzenden Kostenfaktor dar. Flexco hat dazu Förderbandabstreifer im Portfolio. Diese reinigen das Band von anhaftendem Material. Sie bestehen aus einer Kunststoff- oder Hartmetallklinge sowie einem Spannsystem, das für den optimalen Kontakt der Klinge mit dem Förderband sorgt. Oft wird ein System aus verschiedenen Abstreifern verwendet: einem Kopfabstreifer zur Entfernung des groben Materials sowie einem oder mehreren Sekundärabstreifern für die Feinreinigung. Dies erhöht die Reinigungswirkung der Förderbandabstreifer, die so in vielen Fällen mehr als 90 Prozent des Rücktrags entfernen können.

Für jede Anwendung gibt es den geeigneten Trommelbelag. (Foto: Flexco)

Band läuft mittig
Ein wichtiger Schritt, Materialverluste zu verhindern, ist, die Führung des Transportbands zu korrigieren. Dazu gibt es verschiedene Bandzentriersysteme. Diese erkennen über Sensoren einen Schieflauf und richten das Band wieder korrekt aus. Das verringert oder vermeidet zudem Beschädigungen an den Kanten der Transportbänder. Eine weitere häufige Ursache für den Verlust von Material ist die Aufprallenergie bei der Übergabe. Dazu werden Prallbetten installiert, die Aufprallenergie abbremsen und schädliche Vibrationen reduzieren. Der Anbieter bietet zudem verschleißfeste Trommelbeläge aus Gummi und Keramik an; diese sorgen in den Anlagen dafür, dass kein Bandschlupf auftritt. Mit dem geeigneten Belag auf den Antriebstrommeln können die Antriebs- und Bremskräfte konstant an das Förderband übertragen werden – ohne dass die Trommel verschleißt. bw

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