Förderanlagen

Der Baukasten der Förderer

Modulsystem beschleunigt Konstruktion und Bau von Förderstrecken. Eine modulare Plattform soll die Antwort auf die Herausforderungen geben, die sich an heutige und zukünftige Materialflusslösungen stellen, meint Hersteller Interroll.

Mit dem Förder-Modulsystem will Interroll vor allem auch den Ansprüchen der Industrie im Zeitalter der Vernetzung entgegenkommen. Es sind drei Standardbreiten im Angebot. (Foto: Interroll)

Die neue modulare Förder-Plattform lässt sich an unterschiedlichste kunden- und anwenderspezifische Anforderungen anpassen. Außerdem lassen sich moderne Anlagen für den Materialfluss künftig schnell und effizient planen. In Verbindung Antriebskonzepten von Interroll entstehen so Anlagen für den Materialfluss, die sich durch eine maximale Verfügbarkeit und Energieeffizienz sowie sehr geringe Betriebs- und Wartungskosten auszeichnen sollen. Die neue Förderplattform sei die bedeutendste Produkteinführung in der 55jährigen Unternehmensgeschichte von Interroll. Paul Zumbühl, CEO der Interroll Worldwide Group: „Für unsere Kunden bietet die durchgängige Modularität der neuen Lösung entscheidende Vorteile. Durch dieses Konzept lassen sich alle Interroll-Schlüsselprodukte praktisch beliebig miteinander in einem Gesamtsystem kombinieren. Neue Anlagen lassen sich noch schneller planen und realisieren, vorhandene Systeme sich ändernden Anforderungen sehr einfach anpassen.“

Module machen kurze Lieferzeiten möglich
Mit der Einführung der neuen Förder-Plattform reagiert Interroll auf die wachsende Bedeutung eines effizienten Materialflusses in der Wirtschaft und auf die Anforderungen, die sich durch die Industrie 4.0 ergeben werden. Herzstück der neuen Plattform ist ein Modulsystem, das die verschiedenen Schlüsselelemente für Förderanlagen aufnimmt und zu einer kompletten Materialflusslösung mit den jeweils gewünschten Leistungen zusammenfügt. Durch die Modularität der Plattform kann Interroll kurze Lieferzeiten garantieren, so dass neu geplante Anlagen schnell realisiert werden können. Die Module werden weitestgehend vormontiert geliefert, wodurch der Installationsaufwand vor Ort sinkt. Unabhängig einstellbare Seitenführungen, stufenlos verstellbare Stützen, integrierte Kabelkanäle und universell verwendbare Aufnahmen für Anbauteile erleichtern die Installation weiter.

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Die Module werden in drei Standardbreiten – 420, 620 und 840 Millimeter – mit optimierter Lieferzeit angeboten. Andere Nennweiten sind als Varianten verfügbar, so dass das System anwenderspezifischen Anforderungen angepasst werden kann. Um die Projektplanung zu vereinfachen, bietet Interroll zudem ein besonders benutzerfreundliches Planungswerkzeug an: Mit der Planungssoftware „Interroll Layouter“ erhalten Anlagenbauer und Systemintegratoren die Möglichkeit, eine auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittene Förderanlage vorab virtuell zusammenzustellen und zu kalkulieren.

Das Baukastensystem umfasst alles, was zum Aufbau von Förderstrecken benötigt wird. Hierzu gehören nicht nur Geraden und Kurven jeweils in angetriebener und nicht angetriebener Bauweise. Merge-Komponenten zum Ein- und Ausschleusen, Ausricht- und Gurtförderer, etwa zur Realisierung von Steigungen, gehören ebenfalls zum Portfolio. Je nach Anforderungsprofil können die Fördermodule mit verschiedenen Antriebskonzepten ausgeführt und kombiniert werden. Bei der Entwicklung wurde Wert darauf gelegt, alle wesentlichen Wartungsarbeiten von „oben“ durchführen zu können. Das minimiert Stillstandzeiten und erhöht die Verfügbarkeit der Anlage.  bw

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