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Twistpac-System - Dem Produkt angepasst

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Twistpac-SystemDem Produkt angepasst

Verpackungssystem für Antriebe. Der Getriebe- und Antriebshersteller Wittenstein fertigt auch Kleinstserien bis zur Losgröße eins – was neben der Produktion auch Herausforderungen für die Verpackungsabteilung bedeutet. Wittenstein nutzt für den sicheren Transport das Verpackungssystem Twistpac-System von Romwell.

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Twistpac-Wickelanlagen

Hochpräzise Planetengetriebe, elektromechanische Antriebssysteme oder AC-Servomotoren zählen zu den Kernprodukten von Wittenstein. Das Unternehmen bietet neben Serienprodukten auch auf einzelne Kunden und Anforderungsprofile zugeschnittene Sonderlösungen an. Die Bandbreite reicht daher von kleinen Stücken mit wenigen hundert Gramm Gewicht bis zu großen und massiven Produkten. Für die Kommissionierung, die lange Zeit Stanz- und Membranpolsterverpackungen einsetzte, wurde diese Vielfalt zum Problem – denn pro Tag müssen rund 800 bis 1.000 Teile verpackt werden, und die bisherigen Verpackungsformen stießen schnell an ihre Grenzen. Das Unternehmen entschied sich daher zum Umstieg auf eine automatisierte Verpackungstechnologie, die sich ohne großen Aufwand selbstständig jeder Produktform anpasst. Zusammen mit dem Verpackungsexperten Romwell wurde dazu eine Lösung entwickelt, die auf der Twistpac-Wickelstation basiert. Diese Anlage ermöglicht es, Produkte auf Wellpapp-Trays vollautomatisiert konturnah mit stabiler Folie zu umwickeln, so dass sie sicher fixiert weiter transportiert werden können. Die Wellpappe dient dabei als Polster bei Bodenstürzen, während die Folie ein Umfallen oder Aufprallen der Ware bei Kopfstürzen verhindert. Falltests haben ergeben, dass die Wicklung hält und die Waren gut geschützt sind.

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Einfaches Handling dank weniger Packmittelvarianten
Unterschiedliche Bauformen, die zu verpacken sind, machen nun keine Probleme mehr, denn die flexible Kunststoffmembran schmiegt sich den Umrissen an. Zunächst wird das Material des Trays gewählt, sein Format und die Polsterung je nach Größe und Schutzbedürftigkeit der zu verpackenden Ware. Möglich sind etwa neben herkömmlicher Wellpappe spezielle Formcut-Zuschnitte oder auch Holzplatten als Trägermaterial. Zugleich lassen sich weitere Parameter wie Folienmenge oder Straffheit frei wählen und im System als individuelles Programm speichern. Bei Wittenstein beispielsweise reichen vier verschiedene Konfigurationen aus, um etwa 80 Prozent des gesamten Produktspektrums des Getriebebauers abzudecken. Die größten Packstücke messen dabei 40 mal 30 mal 30 Zentimeter und wiegen bis zu 50 Kilogramm. Das Unternehmen konnte dadurch den notwendigen Materialvorrat an Packmitteln deutlich verringern, was wertvolle Lagerfläche freimachte und obendrein die Handhabung für die Mitarbeiter erleichterte, da nicht mehr mit vielen unterschiedlichen Formen gearbeitet werden muss. Die Übersichtlichkeit der verwendeten Verpackungen sowie das einfachere und schnellere Handling sind klare Vorteile, heißt es bei Wittenstein.

Folienwicklung

Vom Wickler in den Karton
Die TL-Wickelanlage kann in eine automatisierte Verpackungslinie integriert werden und eignet sich mit Ringdurchmessern von 40, 60 oder 80 Zentimeter für unterschiedlich große Objekte. Je nach Anwendung und internen Prozessstrukturen lassen sich die Trays dabei zum Beispiel mit der Ladung selbsttätig in den Wickler befördern und von dort in einen vorbereiteten Karton in einem Bodenklappenfalter setzen, so dass beim gesamten Ablauf kaum Personal benötigt wird. Packstücke, die nicht den Vorgaben entsprechen, werden von Sensoren am Ring frühzeitig erkannt und zurückgewiesen, wodurch Schäden oder Blockaden in der Maschine vorgebeugt wird.

Derzeit wird die Träger-Gestaltung bei Wittenstein überarbeitet und das Wellpapp-Tray noch um eine Polsterplatte ergänzt.     pb

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