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Digitalisierung - Datenfischer im Staplernetzwerk

Stapler spezifizierenSicher arbeiten mit Assistenzsystemen

Hyster-Fußgängerwarnleuchte

Hyster Europe bietet verschiedene Assistenzsysteme an, um Staplerfahrer zu unterstützen und Bedienfehler zu vermeiden. So soll das Risiko von Schäden an Flurförderzeugen und Waren verringert und der Wartungsaufwand reduziert werden.

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DigitalisierungDatenfischer im Staplernetzwerk

Lösungen für Digitalisierung und Vernetzung im Lager. Digitale Lösungen für Staplerflotten kommen. Zu den ersten Anwendungen gehört bei Jungheinrich zum Beispiel Startsafe, eine digitale Funktionsprüfung vor dem Staplerstart.

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Funktionsprüfung des Staplers

Flurförderzeuge werden ein immer wichtigerer Teil des Informationsnetzwerkes im Lager. Um Kosten zu sparen, ihre Fahrzeugflotte optimal auszulasten sowie die Sicherheit im Lager zu erhöhen, entscheiden sich Betreiber zunehmend häufiger für den Einsatz digitaler Lösungen. Ein Beispiel ist ISM Online von Jungheinrich. Hierbei handelt es sich um eine intuitiv zu bedienende Webanwendung, die eine Vielzahl an Reporting-Möglichkeiten bietet. Die Module Basis, Betriebskosten und Service dienen dazu, Stamm-, Vertragsdaten und Kosten zu reporten. Die Module Sicherheit und Produktivität vervollständigen die Flottenanalyse. Beide Module werden in Kombination mit Fahrzeugkomponenten (Zugangsmodul, Datenrecorder mit Schocksensorik und Sender) genutzt, welche die Daten mit Hilfe eines Gateways an das Management-Portal senden. Dort werden diese Informationen mit den kaufmännischen Daten vereint, so bieten sie eine umfassende Informationsgrundlage. In ganz Europa sind inzwischen über 50.000 Fahrzeuge mit ISM Online ausgestattet.

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Keine unbefugte Nutzung
Anfang 2016 hat Jungheinrich mit Easy Access ein neues Produkt zur individuellen Zugangssteuerung vorgestellt, um die Flotte vor unbefugter Fahrzeugnutzung zu schützen. Mittlerweile gab es neue Entwicklungen. Dazu gehört Startsafe, ein Produkt zur digitalen Durchführung und Dokumentation einer visuellen und technischen Funktionsprüfung des Staplers vor Einsatzbeginn. Der Fahrer kann den Stapler schnell und einfach auf dem Smartphone oder Tablet beurteilen. Dazu beantwortet er eine digitale Checkliste mit Fragen, durch die der Zustand des Staplers aufgenommen wird. Darüber hinaus können persönliche Kommentare eingetragen werden. Im Anschluss erhält der Fahrer eine Rückmeldung, ob das Fahrzeug genutzt werden kann. Durch Startsafe entfallen Papierlisten, Administrationskosten können gesenkt und die Transparenz über den Zustand der Flotte kann erhöht werden.

Service-App „Call4Service“

Aufträge per Smartphone
Darüber hinaus verweist Jungheinrich auf die neue Version der Service-App Call4Service. Die Anwendung für das Smartphone kann kostenlos im App Store, Google Play Store oder Microsoft Store heruntergeladen werden und ermöglicht es, direkt und rund um die Uhr mit dem Kundendienst in Kontakt zu treten. Nach einer kurzen Registrierung stehen dem Nutzer alle Funktionen zur Verfügung: Erteilung von Reparaturaufträgen, die Wartungsplanung sowie eine Übersicht seiner Meldungen und Service-Aufträge inklusive des aktuellen Status. Jungheinrich hat bei der Entwicklung Wert auf eine intuitive Bedienung sowie eine schnelle und unkomplizierte Erstellung von Reparatur- und Wartungsanfragen gelegt. So wird das Arbeitsgerät durch den Scan des QR-Codes, der Eingabe der Equipmentnummer oder der Kundenfahrzeugnummer identifiziert. Im nächsten Schritt kann der Kunde Fotos vom defekten oder beschädigten Stapler machen und diese zusammen mit einer kurzen Fehler- oder Problembeschreibung an Jungheinrich übermitteln. Anschließend gibt der Kunde einen Wunschtermin für den Besuch des Servicetechnikers an. Das spart wertvolle Zeit und bietet dem Kunden eine höhere Transparenz durch die Anzeige des aktuellen Bearbeitungs-Status seiner Service-Meldung.

Lokalisierung von Flurförderzeugen

Was kommt?
Besucher am Cemat-Stand von Jungheinrich erhielten im Mai bereits Einblicke in aktuelle Entwicklungen, die ab Anfang 2017 verfügbar sein sollen. Unter dem Begriff Indoor-Ortung stellt Jungheinrich eine neue Technologie mit vier Anwendungsszenarien zur Ortung von Flurförderzeugen vor. Das Ziel ist eine moderne, einfache und kostengünstige Lösung zur Lokalisierung von Fahrzeugen im gesamten Lager. Die Vorteile dieser Funktion und die dadurch geschaffene Transparenz für den Kunden sind vielfältig und reichen von der Zeitersparnis durch den Wegfall von Suchzeiten für ein Fahrzeug über eine höhere Sicherheit und Diebstahlschutz bis hin zu Analyseergebnissen für die Optimierung des Lagers und der Fahrwege. „Unsere digitalen Lösungen unterstützen Betreiber großer Flotten genauso wie Unternehmen, die nur wenige Stapler einsetzen. Die Nutzen sind vielfältig, vom Diebstahlschutz der Stapler über die Steigerung von Transparenz und Sicherheit im Lager bis hin zur Steigerung der Produktivität Ihrer Fahrzeugflotte. Zudem sind unsere Produkte kostengünstig und ohne größeren Installationsaufwand anwendbar“, betont André Friedrich, Leiter Digital Solutions bei Jungheinrich. Da die Vernetzung bei Kunden immer wichtiger wird, sieht Friedrich großes Potenzial für die weitere Digitalisierung: „Die Zukunft der Intralogistik ist digital. Durch mobile Apps und Webanwendungen hat der Anwender jederzeit und überall Zugriff auf seine Daten und kann seine Logistik inklusive der Staplerflotte standortübergreifend, international sowie herstellerunabhängig managen.“ bw

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