Die Flotte wird komplett verwaltet

Die Stapler gehen ins Netz

Netzwerklösungen und Stabilisierungssystem. Wie kann der innerbetriebliche Materialfluss in Zukunft effizienter gestaltet werden? Antworten auf diese Frage will der Messestand von Linde Material Handling (MH) geben.

Highlight des Messestandes von Linde Material Handlin ist das neue Sicherheitsassistenzsystem „Dynamic Mast Control“ für Schubmaststapler. Über entsprechende Sensorik und einen elektrischen Schubantrieb im Motorraum werden mit präzisen Gegenbewegungen des Schubschlittens sowohl Mastschwingungen als auch die Durchbiegung des Mastes ausgeglichen. (Foto: Linde MH)

Schwerpunkte des Linde-Auftritts auf dem 380 Quadratmeter großen Stand sind das Flottenmanagementsystem „connect“ – mit umfangreichen Soft- und Hardwareoptionen, den beiden Sicherheitsassistenzsystemen „Linde Safety Pilot (LSP)“ für Stapler und „Dynamic Mast Control (DMC)“ für Schubmaststapler sowie der Linde Logistic Train und der Linde Factory Train. Auf dem Außengelände der Messe wird der neue Elektrostapler Linde E60 bis E80 mit sechs bis acht Tonnen Tragfähigkeit gezeigt. Highlight ist das Sicherheitsassistenzsystem „Dynamic Mast Control“ für Schubmaststapler. Mit zunehmender Hubhöhe steigen nämlich die Anforderungen an den Fahrer, denn aufgrund des immer länger werdenden Hebelarms nehmen einerseits die Schwingungen des Mastes bei Schubbewegungen zu, andererseits biegt sich der Mast mit angehobener Last stärker durch und neigt sich nach vorn. Mastschwingungen erschweren vor allem die Einlagerung von Waren ins Regal, da der Bediener warten muss, bis sich der Mast ausgependelt hat. Denn tut er dies nicht, kann er die Last selbst bei leichten Schwingungen nicht mehr präzise auf der Regalposition ablegen oder beschädigt mit der Last gar das Regal beziehungsweise danebenliegendes Lagergut. Und dies ist umso wahrscheinlicher, weil durch die hinzukommende stärkere Mastdurchbiegung die Last auf den Gabelzinken tendenziell immer tiefer im Regal abgelegt wird. Dreh- und Angelpunkt der Linde-Stabilisierungslösung ist der im Motorraum untergebrachte elektrische Schubantrieb. Er gleicht mit präzisen Gegenbewegungen des Schubschlittens sowohl Mastschwingungen als auch die Durchbiegung des Mastes aus. Damit braucht der Fahrer eines Schubmaststaplers mit DMC nicht mehr auf ein Auspendeln der Last zu warten und kann Lastträger deutlich schneller und sicherer einlagern. Durch das lotrechte Anheben der Last gibt es zudem ein deutlich geringeres Risiko, dass es zu Beschädigungen von Waren oder Regal kommt.

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Dass es den vernetzten Stapler bereits heute gibt, zeigt die Produktfamilie „connect“. Modular aufgebaut besteht das Flottenmanagementsystem softwareseitig aus Verwaltungs- und Analysesoftware und umfasst unter anderem Zugangskontrolle, Unfallerkennung und Berichtswesen. Per Bluetooth oder Mobilfunk erfolgt hardwareseitig die Datenübertragung entweder in die lokale Datenbank oder ein Cloud-basiertes Datenportal. Per Nachrüstlösung lassen sich Bestands- und Fremdfahrzeuge einbinden.

Als Intralogistik-Spezialisten sind die Händler Hofmann Fördertechnik und Schöler Fördertechnik den Kundenunternehmen aus ihrem Vertriebsbereich Berater, Lösungsanbieter und Partner zugleich. Das Spektrum reicht von der Planung über die Finanzierung und Projektabwicklung bis zu Serviceleistungen, Schulungen sowie Gebraucht- und Mietstaplern. „Heute steht für den Kunden nicht nur das Produkt im Fokus, sondern die umfassende Logistiklösung. Als Händler sind wir immer mit einem Ohr am Markt, entwickeln neue Ideen und setzen auf innovative Technologien, die uns vom Wettbewerb abheben“, sagt Schöler-Vertriebsvorstand Ulrich Kurz. Wolfgang Faaß, Vertriebsleiter der Hofmann Fördertechnik, ergänzt: „Zusammen mit Linde MH realisieren wir immer öfter kundenindividuelle Lösungen. Voraussetzung sind Mitarbeiter mit großem technischem Know-how. Diese finden die Fachbesucher auf unserem Messestand und können mit ihnen neue Projekte diskutieren.“    bw

Halle 8, Stand B21

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