Deichselhubwagen von Jungheinrich

Fahren, heben, kommissionieren

Jungheinrich bringt im Dezember 2014 eine neue Option seiner Elektro-Deichselhubwagen vom Typ ERE 120 auf den Markt – den ERE C20. Das Fahrzeug ist eine Kombination aus einem Mitfahrgerät und einem Niederhubwagen und kann Lasten von bis zu 2.000 Kilogramm aufnehmen. Es wurde im Jungheinrich-Werk in Landsberg (bei Leipzig) komplett neu entwickelt und basiert auf serienmäßigen Jungheinrich-Fahrzeugen: einem Deichselhubwagen Typ ERE 120 und einem Deichselstapler Typ EJE C20.

Hebt bis zu 700 Kilogramm: Elektrodeichselhubwagen ERE C20. (Foto: Jungheinrich)

Der ERE C20 ist mit einem zusätzlichen Masthub ausgerüstet. Dieser besitzt eine Tragkraft von bis zu 700 Kilogramm. Hiermit kann die Palette über einen in den Batterieraum integrierten Einfachmast bis auf eine Höhe von 752 Millimetern angehoben werden. „Damit verfügt das Fahrzeug über zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für Kommissionier- und leichte Stapelarbeiten“, erläutert Michael Hohmann, Produktmanager Niederhubwagen bei Jungheinrich. Durch das Anheben der Last kann die zu kommissionierende Ware zudem mühelos auf eine rückenschonende Greifhöhe gebracht werden.

Der Elektro-Deichselhubwagen ist dank seiner kompakten Bauweise besonders wendig und flexibel einsetzbar – sowohl im Lager als auch bei der Be- und Entladung von Lkw. Das Fahrzeug wurde mit der aktuellen Generation der Jungheinrich-Drehstromtechnologie ausgerüstet. Der Wirkungsgrad des wartungsfreien Fahrmotors wurde auf diese neue Fahrzeuggeneration abgestimmt. Das Resultat sei eine hohe Beschleunigung bei einem gleichzeitig sehr niedrigen Energieverbrauch. Der ERE C20 verfügt außerdem über das Assistenzsystem ProTracLink. Hierbei handelt es sich um gefederte und gedämpfte Stützräder, die über eine Koppelschwinge miteinander verbunden sind. Das Fahrzeug hat eine weich gefederte, klappbare Plattform zum Mitfahren sowohl über kürzere als auch mittellange Strecken. Zusätzlich wurde zum Schutz von Fahrer, Fahrzeug und zu transportierender Last der Antrieb des Deichselhubwagens mit dem Assistenzsystem ShockProtect ausgestattet. Hierbei handelt es sich um eine lastspezifische Federung, die Stöße für Fahrer, Chassis und Ware zusätzlich mindert. bw

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Elektrische Antriebe

Lenken im Schmalgang

Bonfiglioli hat elektrische Antriebe für moderne intralogistische Prozesse vorgestellt. Hierzu gehören auch Leerlauflenksysteme der Baureihe 601W0E, die typischerweise im Heck von Drei- und Vier-Rad-Gegengewichtsgabelstaplern eingesetzt werden.

mehr...
Anzeige

Fördertechnik

Abläufe neu durchdacht

Fördertechnik in der Motorblockherstellung. Für mehr Produktionskapazität hat Finoba Automotive den innerbetrieblichen Materialfluss neu gestaltet. Haro hat die Fördertechnik geplant und installiert.

mehr...

Software

Mehr Bio bei besserem Bestandsmanagement

Damit Waren effizient verteilt werden und frisch in den Filialen eintreffen, setzt Alnatura auf ein automatisiertes Bestandsmanagement mit Logomate von Remira. Die Software koordiniert die Disposition für das Zentrallager in Lorsch sowie für das...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Intralogistik

Der Greifer lernt mit

Ein Kleinroboter aus der Serie KR Agilus von Kuka ist eine Schlüsselkomponente der neuen Item-PiQ-Generation von Swisslog. Der Anbieter von Automatisierungslösungen für Lagerhäuser und Ver-teilzentren ist Teil der Kuka-Gruppe und hat die...

mehr...

FTS-Antriebe

Die Kompakten

In der Intralogistik sind fahrerlose Transportsysteme (FTS) längst etabliert. Sie transportieren diverse Güter mit verschiedenen Gewichten. Hierfür müssen die Radantriebe und auch die Antriebe für Hubvorrichtungen oder Einrichtungen zur...

mehr...