Biofaltbox

Mehrweglogistik soll nachhaltig werden

Walther Faltsysteme will neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit in der Mehrweglogistik setzen und stellt eine Kunststofffaltbox vor, die zu 93 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Mit dem Pilotprojekt entwickelt Walther sein Produktsortiment Greenline weiter, das vollständig aus regenerativem Kunststoff besteht.

Der Behälter Greenline Bio ist eine Faltbox, die zu 93 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird. (Bild: Walther Faltsysteme)

Das jüngste Produkt der Reihe Greenline stellt Walter im Spritzgussverfahren her; es soll in allen Farben erhältlich sein. Hintergrund der Weiterentwicklung von regenerativem Kunststoff zu Ausgangsmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen ist die in allen Branchen steigende Nachfrage nach schlanken und umweltfreundlichen Mehrweg-Transportverpackungen. „Bei rund 17 Millionen Tonnen Verpackungsmüll jährlich suchen Produzenten, Lieferanten und Händler nach einer effizienten Lösung. Die Produktentwicklung einer Faltbox aus nachwachsenden Rohstoffen bringt uns dem Ziel einer belastungsarmen Kreislaufwirtschaft einen Schritt näher“, betont Thomas Walther, Geschäftsführer von Walther Faltsysteme.

Mehrere Produktlebenszyklen
Nachhaltigkeit ist das Stichwort des Entwicklungskonzeptes. Bei sachgemäßer Handhabung wollen die Behälter mit einer vergleichsweise langen Lebensdauer von rund 100 Umläufen überzeugen. Das regenerative Material lässt sich nach dem Recycling-Prozess für rund zwei bis drei weitere Produktlebenszyklen verwenden. Erhältlich sind die Faltboxen in drei verschiedenen Standardgrößen: 600 mal 400 mal 320 Millimeter, 600 mal 400 mal 220 Millimeter sowie 400 mal 300 mal 220 Millimeter. Mehr als 500.000 Transportbehälter aus regenerativem Material von Walther sind bereits in Umlauf.

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75 Prozent Volumen sparen
Die Faltbox soll zunächst im Außenmaß 600 mal 400 mal 220 Millimeter erhältlich sein. Künftige Einsatzgebiete für den Behälter sind die hochautomatisierten Intralogistik, Lieferantentransporte und der Filialeinsatz. Die integrierte RFID-Technik steht für prozesssichere Abläufe. Zusammengefaltet werden 75 Prozent Volumen gespart. Der Spezialist für Mehrweg-Transportverpackungen aller Größen stellte vor 40 Jahren die erste am deutschen Markt verfügbare Faltbox aus Kunststoff vor. Unternehmen wie Edeka, Continental oder Vaillant gehören zu den Kunden. pb

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