Atlas stemmt zwölf Prozent plus

Wachsen durch Zukauf

Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco hat im vergangenen Jahr weltweit 93,7 Milliarden Schwedische Kronen (10,3 Milliarden Euro) umgesetzt. In der Landeswährung gerechnet, ergab sich ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr (83,9 Miliarden SEK). Zum Jahresende 2014 beschäftigte die Atlas-Copco-Gruppe 44.056 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 4.000 mehr als ein Jahr zuvor (40.241). Der Konzern fertigt und vertreibt Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik, Bau- und Bergbauausrüstungen sowie Industriewerkzeuge und Montagesysteme.

Die Nachfrage nach Industriewerkzeugen trieb den Konzernumsatz 2014 an: hochgenaue Bohrmaschine für den Flugzeugbau. (Bild: Atlas Copco Tools)

Der Zuwachs ist im Wesentlichen auf Akquisitionen zurückzuführen. So wurde im Januar 2014 die britische Edwards-Gruppe übernommen – ein Hersteller von Vakuumtechnik – und im September der Stanzniet-Spezialist Henrob. Der Betriebsgewinn des Konzerns blieb unverändert bei 17 Milliarden SEK (1,9 Milliarden Euro), der Gewinn vor Steuern ging leicht auf von 16,3 auf 16,1 Milliarden SEK zurück (1,8 Milliarden Euro).

Während sich die Geschäfte in den Konzernbereichen Kompressortechnik (+ 33 Prozent, inklusive der Vakuumtechnik) und Industrietechnik (+ 21 Prozent) sehr positiv entwickelten, fiel vor allem der Bereich Bergbautechnik deutlich zurück (–11 Prozent). Speziell in Asien und Südamerika waren im Bau und Bergbau Einbußen zu verzeichnen; dagegen stieg die Nachfrage dieser Branchen in Europa und Nordamerika an. bw

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