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IMS als Roboter-Messsystem vom Preccon: Mehrwert für die Zelle

IMS als Roboter-Messsystem vom PrecconMehrwert für die Zelle

IMS ist ein permanent in der Roboterzelle arbeitendes Messsystem zur Qualitätssicherung von Produktionsprozessen durch kontinuierliche Überwachung.

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IMS Modul EinmessenexternenAchsen preccon

Beide Unternehmen haben sich als Spezialisten für Automatisierungslösungen, die eine genaue Arbeitsweise von Robotern gewährleisten, einen Namen gemacht. Die „große Schwester“ von IMS ist das Roboterkalibriersystem Rosy, von teconsult entwickelt und seit rund zehn Jahren auf dem Markt. Zu den Kunden gehören Roboterhersteller und namhafte Kunden aus der Automobilindustrie. IMS nutzt den Softwareumfang von Rosy, jedoch mit unterschiedlicher Sensorik: Taster, die auf Abweichungen von einem Tausendstel Millimeter reagieren, und eine kompakte Rechnereinheit zur Montage auf Hutschiene im Kundenschaltschrank reduzieren die Ausrüstung auf das Wesentliche.

Rekonvaleszenz-Funktion

Der Hauptvorteil für die Kunden: Das Messsystem bringt einen deutlichen Mehrwert in jede Roboterzelle und dies bei einem günstigen Einstiegspreis. Das Grundsystem dient der Kontrolle des Zustandes des Roboters und des Roboterwerkzeuges (TCP). Somit lässt sich per Knopfdruck oder in automatischen Zyklen bei laufender Produktion eine Diagnose des Roboters und des TCP durchführen. Das Ergebnis der Diagnose steht dem Anlagenbediener oder dem Produktionsverantwortlichen sofort zur Verfügung. Er kann sicher sein, dass der Prozess stabil ist oder er bekommt Hinweise, dass sich der Roboter oder das Roboterwerkzeug an der Grenze der Toleranz bewegt.

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Entsprechend besteht die Option, den ursprünglichen Zustand des Roboters und des TCP wieder herzustellen; sozusagen durch eine „Erhol Dich“-Funktion. Damit bleibt die Produktivität der Anlage erhalten. Im Sinne der Industrie 4.0 und der weiteren Digitalisierung der Fabrik erhöht dieses vollautomatische Diagnoseinstrument die Transparenz in die Produktion. Die Diagnose selbst dauert nur zwei bis fünf Minuten. Wenn Fehler und größere Probleme erkannt worden sind, haben die Verantwortlichen vor Ort die Möglichkeit zu reagieren, bevor größerer Schaden entsteht.

Erhebliche Kosteneinsparung

An großen Produktionsstraßen, beispielsweise in der Automobilindustrie, arbeiten 200 bis 2.500 Roboter. Produktionsausfälle verursachen hohe Kosten. Bei einem Tag Produktionsstillstand kostet das im worst case Millionen von Euro. Hier hilft das System aktiv beim Kostensparen und amortisiert sich entsprechend schnell.

Im Servicefall, beispielsweise beim Motortausch einer Roboterachse oder eines Roboter- Handgelenks, ist eine schnelle Instandsetzung mit nachfolgendem Wiederherstellen in der Linie ohne Korrekturen möglich. Das Dauert im Durchschnitt zehn Minuten. Nach Kollisionen ermöglicht es die kurzfristige Weiterführung der Produktion ohne Qualitätsverlust. Das Korrigieren der Roboterpositionen nach leichten Kollisionen entfällt ganz.

Großes Interesse am Markt

IMS ist derzeit für Robotersysteme von ABB, Denso, Fanuc, Kuka, Motoman und Stäubli verfügbar. Auf individuelle Anfrage ist die Anpassung für weitere Robotersysteme möglich. Schon jetzt gibt es erste Referenzen von Kunden aus der Chipbranche, der Automobilzuliefer-industrie sowie aus dem Maschinen- und Anlagebau. Es eignet sich sowohl für neu geplante Roboterzellen als auch für eine nachträgliche Installation in vorhandenen Roboterzellen. Ein Installations-Baukasten sowie automatisierte Einmess-Routinen für die Installation in der Roboterzelle ermöglichen eine einfache Inbetriebnahme und machen die Integration ohne Expertenwissen möglich. Preccon Robotics, Aussteller auf der Motek mit dieser Lösung, bietet kundenorientierten Support inklusive Software- Updates und Schulungen. Hartmut Lindner, Dieter Ladegast/bw

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