Vibrationswendelförderer wird Industrie-4.0-fähig

Das Zuführgerät kommuniziert

Zuverlässige Zuführgeräte sind eine wichtige Voraussetzung für höchste Anlagenverfügbarkeit. Dass Zuführgeräte neben Zuverlässigkeit noch viel mehr leisten können, will Deprag mit Eacyfeed beweisen.

Zugänglich für Netzwerkprotokolle: Vibrationswendelförderer Eacyfeed von Deprag. (Foto: Deprag)

Der Vibrationswendelförderer der neuen Generation, ist energieeffizient und Industrie-4.0-fähig. Die Basis für intelligente und nachhaltige Fertigung von morgen ist damit schon heute gelegt. Der Antrieb des Eacyfeed arbeitet mit 24-Volt-Schwingmagneten, wodurch die maximale Leistungsaufnahme deutlich herabgesetzt wird. Die 24-Volt-Technik arbeitet selbst bei schlechter Netzversorgung störungsfrei – unabhängig von Netzspannung und Netzfrequenz. Durch die Verwendung eines Weitspannungsnetzteils ist der weltweite Einsatz problemlos möglich. Unterschiedliche Stromversorgungen sind nicht nötig. Der Kunde spart so Kosten und Zeit, da keine länderspezifischen Ausführungen und Anpassungen notwendig sind.

Ob innerhalb einer automatisierten Fertigung in Montageanlagen oder im manuellen Einsatz beim Schrauben mit handgeführten Schraubern – der Wendelförderer stellt das Fördergut taktgenau und zuverlässig zur Verfügung. Wird Eacyfeed zusammen mit der Steuerungs- und Bedieneinheit DPU (Deprag Processing Unit) eingesetzt, ist eine weitere Forderung aus der Industrie erfüllt: Kommunikationsfähigkeit im Sinne von Industrie 4.0 und Smart Factory. Durch die Verwendung von TCP/IP-Netzwerkprotokollen ist der Zugriff auf das Netzwerk der -Steuerung von jedem Standort der Welt aus möglich. Ist die Verbindung via Smartphone, Tablet oder Computer zum kommunikationsfähigen Eacyfeed hergestellt, können alle Einstellungen direkt angezeigt und parametriert werden. Der Bediener kann, beispielsweise auf seinem Smartphone, Frequenz- und Amplitudeneinstellungen anpassen und so die Funktionsweise des Zuführgeräts von überall aus sicherstellen.

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Mehr Komfort bei der Teile-Zuführung

Die zugehörige Software PFCi100 wurde in Verbindung mit der Steuereinheit DPU auf maximale Bedienerfreundlichkeit hin entwickelt. Die notwendigen Geräteparameter lassen sich übersichtlich und bequem mit Schiebereglern am Touchscreen verändern – ein Eingriff in die Ablaufsteuerung des Zuführgerätes ist dabei nicht nötig. Arbeiten mehrere Bedienpersonen gleichzeitig mit einem Zuführgerät, so leidet die Effizienz des Arbeitsablaufes oft an der unterschiedlichen Arbeitsgeschwindigkeit der einzelnen Personen. Deprag-Zuführgeräte passen sich an die individuellen Arbeitsgeschwindigkeiten an. Einmal über das komfortable Display eingegeben, sind die personenspezifischen Bedienparameter gespeichert (Speicherung von bis zu zehn Datensätzen) und bei Schichtwechsel ganz einfach abrufbar. Kein Mitarbeiter fühlt sich ausgebremst, keiner überfordert.

Bei herkömmlichen Vibrationswendelförderern beeinflusst das Füllvolumen im Fördertopf die Fördergeschwindigkeit. Ist der Fördertopf voll, arbeitet das System langsamer, ist er leer, fördert das System schneller. Wie bei der Vorgängergeneration ist auch beim Eacyfeed ein Messwertaufnehmer integriert, der die Schwingungsamplitude im Fördertopf erfasst. Dadurch reguliert sich das Zuführgerät adaptiv und lastabhängig – die Schraube steht immer mit derselben Zuverlässigkeit für die Verarbeitung bereit. Mittels zwölf verschiedener Wellenformen ist die Förderleistung anpassbar. Durch die individuelle Einstellung kann beispielsweise die Fördermenge optimiert oder die Lautstärke des Zuführgeräts reduziert werden.

bw


Halle 5, Stand 5310

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