Innovationen live

3 Fragen an… Manfred Bär

Im Bereich der Handhabungs- und Automatisierungslösungen sieht IEF-Werner-Geschäftsführer Manfred Bär im Wunsch nach flexibleren und intelligenteren Maschinen auch zukünftig viele Chancen.

Manfred Bär, Geschäftsführer IEF-Werner GmbH. (Bild: IEF-Werner)

Allerdings brauche es für die Umsetzung von Industrie 4.0 auch industriell einsetzbare Lösungen. Zu den Innovationen, die sein Unternehmen auf der Motek vorstellen wird, gehören verschiedene Linearantriebe und diverse Systemlösungen. 

Herr Bär, IEF-Werner ist ein Motek-Aussteller der ersten Stunde. Wie hat die Messe zur Entwicklung der Branche und des Unternehmens beigetragen?

Die Motek hat sich für uns sehr schnell zum Messe-Highlight des Jahres entwickelt. Wer heute wissen möchte, welche Neuheiten es in der Branche gibt, erfährt es live auf dieser Messe. Sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Branche wie auch unser Unternehmen positiv entwickelt hat. Die Motek ist für uns die Leitmesse, auf der wir Bestands- und potenziellen Neukunden unsere Innovationen live demonstrieren können. Das wird sie in dieser zukunftsweisenden Branche auch weiterhin bleiben.

Mit welchen Exponaten oder Lösungen sind Sie in diesem Jahr auf der Motek vertreten?

Wir arbeiten stetig an der Verbesserung bestehender Produkte und der Entwicklung von Innovationen. Unsere Kunden erhalten ausgereifte Lösungen, mit denen sie ihre Prozesse wirtschaftlicher gestalten können. Diese müssen nicht immer automatisiert sein, eine manuelle Lösung kann manchmal effizienter sein. In unserem Portfolio befinden sich halb- und vollautomatische Komponenten und Systeme für schnelle Taktraten und dynamische Abläufe – aber auch manuelle Einheiten wie unsere Linearversteller der Baureihe Domiline. Auf der Messe zeigen wir neben unserem gesamten Portfolio verschiedener Linearantriebe auch diverse Systemlösungen.

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Aufbauend auf unserem Palettier-Prinzip wurde bei der Entwicklung des Variostack CF „Clean Factory“ speziell auf die besonderen Anforderungen der Produktion in reinen Fertigungsumgebungen geachtet. Hauptaugenmerk lag auf einer geringen Partikelemission sowie verbesserter Abreinigbarkeit bei gleichbleibend kurzer Taktzeit und hoher Zuverlässigkeit. Des Weiteren zeigen wir mit unserer Standardzelle Robocell ein offenes Maschinenkonzept, mit dem sich schnell und einfach automatisierte Produktions- und Montageprozesse umsetzen lassen. Durch den Einsatz standardisierter Komponenten kann sie maßgeschneidert an kundenspezifische Anforderungen angepasst werden.

Zur automatisierten Herstellung hochgenauer Fügeprozesse haben wir unsere Servopressen-Serie Aipress optimiert und erweitert. Die Systeme sind flexibel aufgebaut und lassen sich sowohl in Fertigungslinien als auch in Handarbeitsplätze integrieren. Auch zum Thema Ressourceneffizienz bringt die IEF-Werner ein Exponat mit nach Stuttgart. Das kompakte Palettiersystem Ecostack kommt im Gegensatz zu anderen Systemen komplett ohne energieintensive – und damit teure – Druckluft aus. Unsere hauseigene Steuerung PA-Control haben wir im Zeitalter der vierten industriellen Revolution auf neue Füße gestellt und sowohl von der Bedien- als auch der Funktionsseite überarbeitet.

Welche Trends sehen Sie im Bereich der Handhabungs- und Automatisierungslösungen? Wie hat IEF-Werner sein Portfolio darauf eingestellt?

Die anhaltend gute Konjunktur, gepaart mit dem Wunsch nach immer flexibleren und intelligenteren Maschinen, wird unserer Meinung nach auch in Zukunft viele Chancen bieten. Hierzu bedarf es allerdings industriell einsetzbarer Lösungen, die die Versprechen der vierten industriellen Revolution effizient umsetzen. Die Entwicklungen bei uns im Haus sind schon seit Jahren auf Nachhaltigkeit, Modularität und Flexibilität ausgerichtet – sowohl in der Hard- wie auch in der Software.

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