SEW-Eurodrive auf der Logimat

Antriebssystem für Leichtlastfördertechnik

Mit EC Drive Sstellt SEW auf der Logimat ein Antriebsportfolio mit bürstenloser 24-Volt-DC-Motortechnik vor. Ein großes Spektrum aus angetriebenen Rollen, kompakten Getriebemotoren sowie der dazugehörigen Steuerelektronik ermöglicht hoch performant vernetzte Förderanlagen für Lasten bis 50 Kilogramm.

Das EC Drive S basiert auf bürstenlosen DC-Antrieben für Rollenbahnen zum Karton- oder Behältertransport. (Bild: SEW)

Das EC Drive S – Electric Commutated Drive System – basiert auf einfachen, effizienten und kostengünstigen bürstenlosen DC-Antrieben für Rollenbahnen zum Karton- oder Behältertransport. Der elektronisch kommutierte Motor ist direkt in die Förderrolle integriert, lässt sich jedoch auch als klassischer Planetengetriebemotor universell einsetzen. In der Ausführung ECR als angetriebene Rolle erzielt EC Drive S nominal Fördergeschwindigkeiten von 0,04 bis fünf Meter pro Sekunde, bei einem maximalen Startmoment von 21 Newtonmeter. Die Variante als Getriebemotor Typ ECG dreht mit 8,5 bis 645 min-1 bei 32 Newtonmeter Maximalstartmoment. Beide Ausführungen werden mit Schutzgrad IP54 gefertigt und eignen sich für den Temperaturbereich von minus zehn bis 40 Grad Celsius, optional sind auch Ausführungen für minus 30 Grad Celsius verfügbar.

Der Motor wird durch eine externe Kommutierungselektronik angesteuert, die gleichzeitig die Kommunikationsschnittstelle zur Steuerung beinhaltet. Es gibt zwei Varianten, der Typ ECC-DFC – Direct fieldbus control – in Schutzart IP54 übernimmt die ethernetbasierte Zonensteuerung der Förderstrecke. Sie ermöglicht präzise Rampen, Torque-on-Demand und Positionierung sowie eine automatische Sensorerkennung und Diagnose. Zum Konfigurieren wird das PC-Tool EC Shell verwendet. Für die Vernetzung stehen die Ethernetprotokolle Profinet, EtherNet/IP, Modbus/TCP und Ethercat zur Verfügung.

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Die Ausführung ECG-DBC – Direct binary control – in Schutzart IP20 steuert den Motor konventionell binär an. Über DIP-Schalter kann man aus 32 Geschwindigkeiten und 16 Rampen die optimalen Förderparameter auswählen. Die Kommunikation erfolgt hier über drei Digitaleingänge und einen Statusausgang. Beide Steuerungen arbeiten mit 24 Volt Nennspannung. Die Ethernetsteuerung beinhaltet eine integrierte Förderlogik, die zahlreiche Förderaufgaben dezentral lösen kann, zum Beispiel eine staudrucklose Förderung. Dank des integrierten Gebers werde das Fördergut präzise positioniert, so das Unternehmen.

Die optimierte Getriebekonstruktion sorgt für eine lange Lebensdauer, auch bei hoher Auslastung. So weist der Elektronikmotor bei 40 Watt effektiver Dauerleistung eine Überlastfähigkeit von 250 Prozent auf. Er lässt sich unkompliziert anschließen, einfach in Betrieb nehmen und leicht handhaben. Er ist durch hohe Anpassungsfähigkeit und einfache Integration gekennzeichnet. as

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