Schneider aktualisiert PacDrive-Software

Offener und einfacher

Schneider Electric entwickelt seine PacDrive-Technologie weiter: Neben den permanten Verbesserungen und Erweiterungen sind für Anfang des kommenden Jahres verschiedene markante Updates in den Bereichen Safety, Robotik und Connectivity geplant.

Die Kommunikationsmöglichkeiten gestalten sich offener: Update bei PacDriv von Schneider Electric. (Foto: Schneider Electric)

Mit PacDrive verfügt Schneider Electric über eine Technologie für die Automatisierung von Verpackungsmaschinen und anderer Maschinenbau-Lösungen, die Motion-Control-Funktionalitäten und bei Bedarf auch die Integration von Robotik-Komponenten erfordern. Durch die gute Skalierbarkeit von PacDrive entfaltet die Technologie von kleinen Anwendungen mit zwei Servo-Achsen bis hin zu hochkomplexen Maschinen durchgängig ihre Merkmale.

PacDrive befindet sich fortwährend in Weiterentwicklung, auch seit Beginn dieses Jahres wurde wieder eine Vielzahl von neuen Features eingeführt. So ist das System jetzt noch offener, außerdem wurde eine Schnittstelle zu der bekannten Wonderware-Software implementiert. Eine neue Version von SoMachine Motion und ein Update der Robotik-Library leisten dabei einen Beitrag zur Vereinfachung des Engineerings.

Einen Fortschritt in Sachen Cyber Security erbringt eine künftig verfügbare Firewall. Mit ihr ist PacDrive 3 für die im Zuge von Industrie 4.0 zu erwartende Zunahme von Internet- und Cloud-basierten Kommunikationslösungen präpariert. Bereits im Laufe des Jahres erfolgte die Einführung des Encrypted data traffic für die seit längerem in PacDrive-Controller implementierte OPC UA-Schnittstelle.

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Eine Erweiterung der Konnektivität stellt die seit diesem Herbst eingeführte Controller-to-Controller-Kommunikation (C2C) dar: Bis zu 20 Controller können jetzt via Sercos in Echtzeit kommunizieren. Jeder PacDrive-Controller verfügt ohnehin über eine zweite Sercos-Schnittstelle, über die jetzt parallel zur Kommunikation auf Feld-/Motion-Ebene eine Linien-Kommunikation aufgebaut werden kann. Der Vorteil: Es besteht auf beiden Ebenen durchgängige Transparenz dank identischer, Ethernet-basierter Kommunikationstechnologie. Zeitkritische Informationen wie etwa Encoder-Daten können durch die echtzeitfähige Linienkommunikation jetzt ohne umständliche Verkabelungen direkt über serielle Sercos-Kommunikation über die gesamte Linie hinweg ausgetauscht werden. bw

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